Startseite · Verein · Vereinsgeschichte · Anfahrt · Impressum   -   07. 09. 2010
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D1 und D2
TermineDas Training der D1 und der D2 findet auch in den Pfingstferien statt.Immer Mittwochs und Freitags um 17.00 Uhr.
Desweiteren spielt die D-Jugend am 3.Juni 2010(Fronleichnam) ihr erstes Sommerturnier.
Mit freundlichen Grüßen
Eure Trainer
FC Stuttgart - 1 FV Stuttgart 1896 II 7-1
Auswärtsspiel1896 II erleidet Havarie

Das Segelschiff ‚1896 II’ traf an diesem Sonntag, bei ruhigem Seegang, auf die mit einigen Kanonen ausgestattete Piratenfregatte ‚FC Stuttgart', welche die Gäste ihrer gesamten Ladung beraubte und das Schiff auf den Grund des Kreisliga- Ozeans beförderte.

Für den Großteil der ersten Halbzeit konnte 1896 II das Spiel ausgeglichenen gestalten, um dann innerhalb von 5 Minuten die Arbeit des gesamten Jahres zu verspielen. Nach einer halben Stunde ein schöne Ballstafette der Gastgeber durch die Mitte bis an den Strafraum und ein ebenso schöner, harter Schuss vorbei am Schlussmann Auerbach ins Tornetz zum 1-0. 1896 II geschockt, versteinert, wehrlos. Innerhalb der nächsten 5 Minuten wurde das Spiel entschieden.
31. Eckball von rechts, an Freund und Feind vorbei. Ein FC- Spieler hob die Fußspitze hin: 2-0
33. FC- Rechtsaußen entwischte Gezici, passte in die Mitte, die Abwehr unsortiert: 3-0
35. Spaziergang über links, Pass an den Strafraum, ein FC- Spieler ungedeckt: 4-0
Halbzeit
Die zweite Halbzeit begann wie die erste geendet hatte. Genau: mit einem weiteren Treffer für den Tabellenführer. Ein Eckball wurde direkt, flach auf das Tor gezogen, rutschte dem Gästetorwart durch die Hände und rollte über die Torlinie: 5-0. Wenige Minuten später folgte ein Angriff der Gäste über die rechte Seite. Tipsios scheiterte zunächst am Torwart und spielte den Abpraller dann klug zu Kenan, der abstauben konnte: 5-1. Von aufkeimender Hoffnung zu sprechen, wäre an dieser Stelle wohl leicht vermessen.
Jetzt kam einmal mehr die Zeit von Holzfäller Zuccaro, der in diesem Spiel gleich zwei Elfmeter verschuldete. Den ersten konnte Auerbach noch bravourös halten, beim zweiten war er chancenlos: 6-1. Den Schlusspunkt markierten wiederum die Hausherren, die einen zu kurz geratenen Torabstoß aufnahmen und freistehend den Treffer zum verdienten 7-1 Endstand markierten.

Fazit: FC Stuttgart verdienter Sieger und Meister. Gegen solch einen Gegner kann 1896 II nur bestehen, wenn alle an einem Strang ziehen und am oberen Limit spielen.

Auerbach – Zuccaro (75. Böckle), Würth, Gezici © – Tipsios, Kenan, Asma (63. Leutschaft), Isaia – Staib – Toperoso, Alami M. (45. Cucciolillo)
Trainer: Alami A.

Tore: 1-0 (30.), 2-0 (31.), 3-0 (33.), 4-0 (35.), 5-0 (48), 5-1 (50. Kenan), 6-1 (75.), 7-1 (90.)
TV Zazenhausen - 1 FV Stuttgart 1896 2-1
AuswärtsspielMinutenschlaf wirft 1896 aus der Bahn

Zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison musste Trainer Azem diesmal besonders tief in die Trickkiste greifen um überhaupt eine Mannschaft aufzubieten zu können. Es ist schon seltsam zu sehen, wie viele Spieler - an einem Spieltag - aus den verschiedensten Gründen verhindert sein können. An Einfallsreichtum mangelt es den Spielern zumindest nicht. Mit einer Absagenliste die von Zazenhausen bis auf die Waldebene Ost reichen würde im Gepäck, musste der Cheftrainer auf Spieler der Zweiten Mannschaft zurückgreifen, um überhaupt elf Spieler aufbieten zu können. Die Ersatzbank besetzte er gleich selbst.

Das anfängliche Mittelfeldgeplänkel wich nach gut 20min einem Doppelschlag der Gastgeber. Zunächst versenkten die Hausherren einen weit geschlagenen Freistoß per Kopf im Netz der Gäste von der Waldebene, um nur wenige Sekunden später, mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze, gleich nachzulegen und Torwart Auerbach ein weiteres Mal zu bezwingen. In dieser, nicht nur von den Außentemperaturen her, unterkühlten ersten Hälfte hatte der TV Zazenhausen auch die letzte Torchance vor dem Pausentee. Einen vom starken Eduardo unterlaufenen Ball setzte ein Zazenhäusener Angreifer an den Pfosten.
Nach der Pause die Gäste wie verwandelt und sofort nach Wiederanpfiff im Angriff. Im Strafraum säbelte Oguz zunächst über den Ball und spitzelte ihn dann zu Sotak. Dieser versenkte den Ball, aus zentraler Position, kompromisslos zum 2-1 im Netz. Wenige Minuten später wieder Sotak im Blickpunkt des Geschehens. Diesmal aber weit weniger erfreulich. Nach einer Tätlichkeit durfte der Angreifer Bekanntschaft mit der Tribüne machen, auf welche ihn der Schiedsrichter verbannte. In einer munteren zweiten Halbzeit mit guten Torgelegenheiten auf beiden Seiten wollte es (Spieler-) Trainer Azem kurz vor Schluss selbst richten und wechselte sich für Oguz ein. Am Spielstand änderte dies nichts mehr.

Fazit: Kurz eingeschlafen und zwei Tore eingefangen. Danach – auch in Unterzahl – dem Gegner überlegen, vor allem dann, wenn man sich auf das Wesentliche, nämlich das Fußballspielen konzentrierte,

Aufstellung: Auerbach – Würth (60. Gezici G.), Eduardo, Solombrino, Bormuth © - Asma, Reinhardt, Oguz (85. Azem), Karaoglan – Sotak, Kosterin
Trainer: Azem

Tore: 1-0 (20.), 2-0 (22.), 2-1 (46. Sotak)
TV Zazenhausen II - 1 FV Stuttgart 1896 II 0-8
AuswärtsspielKompakte Mannschaftsleitung mit starkem Tipsios

Gedanklich schon bei den nächsten beiden Partien gegen den Tabellenführer FC Stuttgart und den Tabellenzweiten SKV Palästina Al Q’uds Stuttgart, ging es in der für diesen Donnerstagnachmittag angesetzten Nachholpartie, gegen das Tabellenschlusslicht, vor allem darum sich keine Blöße zu geben.

Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten und Ungenauigkeiten im Passspiel fand sich der Club von der Waldebene erst nach gut einer Viertelstunde. Isaia mit einer punktgenauen Flanke auf Rechtsaußen Tipsios und dieser versenkte den Ball zum 0-1. So einfach kann Fußball sein. Wieder eine Viertelstunde später, diesmal von der rechten Seite, flankte Toperoso auf den freien Tipsios: 0-2. Und Tipsios machte munter weiter. Diesmal als Vorbereiter. Sein Eckball von der rechten Seite fand den Kopf von Asma: 0-3. Kurz vor der Halbzeit ein verletzungsbedingter Wechsel auf Gästeseite: Zuccaro für den angeschlagenen Giardino.
Halbzeit
Gleich nach Wiederanpfiff 1896 II mit neuem Esprit und Zielstrebigkeit. Ein wundervolles Zuspiel von Staib fand Toperoso, welcher den Torwart mit einem technisch anspruchsvollen Heber düpierte: 0-4. Nur wenige Minuten später servierte Asma den Stürmern neue Nahrung in Form eines flachen Balles in den Strafraum, welcher begünstigt durch eine gewisse Unordnung in der Hintermannschaft der Gastgeber, seinen Weg zu Zuccaro fand. Dieser fackelte nicht lange und platzierte das Leder in die lange Ecke: 0-5.
Jetzt war wieder Pavlos Tipsios an der Reihe, der Kenan nach einem Doppelpass herrlich im Strafraum frei spielte und damit letzteren auf die Reise schickte. Kenan blieb ruhig und spitzelte den Ball lässig am herausstürmenden Torwart vorbei: 0-6
Böckle ersetzte Asma und fügte sich gleich gut ein. Nach Toperoso Zuspiel, schoss der einsatzstarke und lauffreudige Böckle den Ball unhaltbar ins lange Eck: 0-7. Kurz vor Schluss Würth mit einem Traumpass zu Tipsios, welcher sich nicht zweimal bitten ließ und den Treffer zum 0-8 Endstand erzielte.

Fazit: Warmschießen beim Tabellenschlusslicht vor den beiden entscheidenden Saisonspielen.

Auerbach – Giardino (40. Zuccaro), Labuda, Würth – Tipsios, Gezici ©, Kenan, Isaia – Staib – Toperoso, Asma (65. Böckle)
(Doulgeris)
Trainer: Alami

Tore: 0-1 (15. Tipsios), 0-2 (30. Tipsios), 0-3 (32. Asma), 0-4 (48. Toperoso), 0-5 (50. Zuccaro), 0-6 (60. Kenan), 0-7 (70 Böckle), 0-8 (88. Tipsios)
TSV Uhlbach - 1 FV Stuttgart 1896 4-4
AuswärtsspielDie launische Diva von der Waldebene Ost

Nach der herben 0-5 Heimniederlage der Vorwoche durfte man gespannt sein, wie sich die Mannschaft von 1896 beim gut aufgelegten TSV Uhlbach präsentieren würde. Die Abwesenheits- bzw. Verletztenliste las sich mit Ebert, Guimaraes, Djakovic, Alami M., Gezici S., Erkul, Breimeier, Oguz und Tipsios fast wie eine Startaufstellung. Trainer Sudgi Azem wusste dies zu nutzten und gab A- Jugendtortwart Auerbach und Jungverteidiger Würth eine Chance bei der ersten Mannschaft hineinzuschnuppern.

Uhlbach kam sofort gut in die Partie und zwang Auerbach schon nach 15min zu einer Fußabwehr. Der zweite Ball landete allerdings bei den Gastgebern und schon stand es 1-0. Kurz darauf wieder die Gastgeber, mit einem schönen Schuss aus 16 Metern, der knapp am linken Pfosten vorbeizischte. Und gleich wieder die Uhlbacher, diesmal über die linke Seite. Der pfeilschnelle Flügelspieler ging schön auf die Grundlinie, spielte den Ball in den Rücken der Abwehr und siehe da: 2-0. Auf Zuschauerseite rechnete man schon mit einem Debakel.
Dann besannen sich die Mannen von Trainer Azem und begannen damit Fußball zu spielen. Nach gut einer halben Stunde, eine schöne Balleroberung per Kopf auf Höhe der Mittellinie von Ciuffreda, anschließender Doppelpass auf dem rechten Flügel mit ColoColo und schöne Hereingabe des Italieners, die leider nicht verwertet wurde. Dies war so etwas wie der Vorbote für ereignisreiche 3 Minuten.
Wie bei einer launischen Diva die man nur dann zur Höchstform aufläuft wenn sie es für richtig hält, meinten nun auch die Gäste es sein an der Zeit klare Verhältnisse zu schaffen und begannen zu zaubern.
36-38 Minute: Reinhardt schnappte sich den Ball im Mittelfeld und spielte mit einem genialen, öffnenden Pass Karaoglan im Strafraum frei. Dieser stand alleine vor dem Torwart, bewahrte aber Ruhe und Übersicht und spielte quer zu Kosterin der ins leere Tor einschob 2-1. Sekunden darauf machte sich Kosterin auf in Richtung Uhlbach Gehäuse, mit einem letzten Abwehrspieler vor sich, revanchierte er sich mit einem unglaublichen Zuspiel bei Karaoglan, der den Ball am Heimkeeper vorbei zum 2-2 einschoss. Wiederum Sekunden später ein langer Ball vom rechten Flügel an den Strafraum zu Reinhardt. Eigentlich nicht wirklich gefährlich, aber der Ballvirtuose kontrollierte den Ball mit zwei Gegnern im Rücken und spielte dann mit einem unglaublichen Hacketrick Kosterin frei, der den Ball aus 16 Metern unter die Latte hämmerte 2-3.
Kurz vor der Pause rettete Auerbach mit einem Superreflex die Gästeführung in die Pause. In der Halbzeit ersetzte Würth für verletzten ColoColo.
1896 jetzt im Schongang. Uhlbach dankte und glich aus. Die schnellen Stürmer kreuzten, Solombrino zwar am Mann, aber Torwart Auerbach war aus seinem Tor geeilt und so war es ein Leichtes für den Stürmer den Ball einzuschieben: 3-3. Nun schalteten die Gäste wieder einen Gang hoch. Langer Abstoß, weit auf den linken Flügel. Der Ball schien die Außenbegrenzung des Spielfeldes zu überqueren, aber Kosterin kontrollierte das Spielgerät, spielte auf Reinhardt und startete in den Strafraum. Reinhardt verzögerte kurz und spielte dann einen weiteren Traumpass in den Lauf von Kosterin, welcher den Ball aus halbrechter Position ins lange Eck beförderte. 3-4
Nun schalteten die Gäste wieder zwei Gänge runter. Und siehe da, Uhlbach glich aus. Nach einem Angriffszug über die linke Seite, welchen Auerbach gut parierte, bekamen die Gäste den Ball nicht aus dem Strafraum. Die Hausherren stießen alles im Strafraum um was eine 1896- Trikot trug und köpften zum 4-4 ein. Wenig später nochmals die Hausherren mit einem Pfostenknaller und dann verweigerte ihnen der Schiedsrichter einen möglichen Elfmeter.
In Minute 75 eine gute Torchance für Karaoglan, der aber kraftlos am Strafraum ankam und keinen koordinierten Schuss mehr zustande brachte. Ebert als Feldspieler für Masloum. Und eben Ebert tankte sich in der 90 Minute in Richtung Strafraum durch und hat die letzte Chance des Spiels. Der Ball ging allerdings am Tor vorbei.

Fazit: 1896 ist genauso launisch wie Aprilwetter im Mai. Wenn die Mannschaft Gas gibt, spielt sie Sonnenschein und wenn sie in den Schongang schaltet, ruft sie sämtliche Formen an Schlechtwetter ab.

Aufstellung: Auerbach – Ciuffreda, Solombrino, Al-Aradi, Bormuth © - ColoColo (45. Würth), Eduardo, Reinhardt, Karaoglan – Masloum (80. Ebert) - Kosterin
Trainer: Azem

Tore: 1-0 (15.), 2-0 (25.), 2-1 (36. Kosterin), 2-2 (37. Karaoglan), 2-3(38. Kosterin), 3-3 (50.), 3-4 (55. Kosterin), 4-4 (70.)
TSV Uhlbach II - 1 FV Stuttgart 1896 II 3-6
AuswärtsspielEndspurt wahrt Hoffnungen

Um eine letzte Chance auf Platz 2 zu wahren musste dieses Spiel unbedingt gewonnen werden. Aber schon vor dem Anpfiff wurde klar, dass dies heute nicht einfach werden würde. Böckle abwesend, Kenan fehlte wegen Krankheit und Doulgeris musste angeschlagen auf die Bank. Als sich dann auch noch Giardino beim Aufwärmen verletzte war Trainer Alami vollends bedient. Aber 1896 II hat einen breitgefächerten, ausgeglichenen Kader und so schickte er wie jedes Wochenende eine schlagfertige Truppe aufs Feld.

Die erste Halbzeit glich einer Versteigerung im Auktionshaus; Man bot und überbot sich mit Toren im Minutentakt. Nach 3 Minuten die erste Torchance und das erste Tor für Uhlbach: Verlängerter Einwurf von der linken Seite auf Höhe des Strafraumes auf einen freistehenden Uhlbacher, der sich mit einem Volleyschuss in die Torschützenliste eintrug: 1-0. In Minute 5: Asma mit einem langen, steilen und doch gefühlvollen Ball auf Tipsios, welcher ohne Mühe über den herausstürmenden Torwart hinweg das 1-1 erzielte. Wenige Minuten später prallte ein Distanzschuss von Asma an einem der im Strafraum versammelten Gastgeber ab und der Ball sprang auf die linke Seite zu Isaia der sofort reagierte und nochmals in Richtung Tor schoss. Auf seinem Weg dorthin gab Staib dem Ball noch eine entscheidende Richtungsänderung und düpierte damit den Torwart: 1-2.
Nun wieder die Hausherren. Langer Ball in den Strafraum, keiner der Gäste wollte den Ball und so beförderte ein Spieler des TSV den Ball unter die Latte: 2-2.
Kurz darauf Uhlbach in Unterzahl. Der Schiedsrichter verwies einen Spieler der Hausherren mit Gelb- Rot auf die Tribüne. Uhlbach unbeeindruckt. Ein flaches Zuspiel aus dem Mittelfeld in die Spitze, die indisponierte Gästeabwehr kam nicht hinterher und der TSV ging erneut in Führung: 3-2.
Rezept für ein Tor des Monats:
Man nehme einen Abschlag der Hausherren in den Mittelkreis zu Emre Asma, eine gute Ballkontrolle, eine beherzte Bogenlampe in Richtung Tor, einen Keeper der etwas aufgerückt ist und fertig ist ein Traumtor von der Mittellinie: 3-3
Halbzeit
Mitte der zweiten Halbzeit betrat Torjäger Cucciolillo das Feld und dies machte sich auch gleich bemerkbar. Einen Lattenknaller von Asma beförderte er an den Pfosten. Gleich darauf ein schöner Distanzschuss von Gezici, den ein Abwehrspiel von der Linie kratzte. In Überzahl versuchten die Gäste den TSV nun unter Druck zu setzten. Zuccaro aber war der Ansicht wieder eine Parität bei der Anzahl der Spieler herstellen zu müssen und verabschiedete sich mit Gelb-Rot in die Kabine.
In Minute 80 folgte der Auftritt von Cucciolillo, der sich nach einem langen Ball gekonnt seines Bewachers entledigte und den Ball ins lange Eck schoss: 3-4
Uhlbach blieb mit einem Lattenfreistoß gefährlich, resignierte keineswegs.
Toperoso mit intelligentem Flankenwechsel auf Tipsios. Der gut aufgelegte Staib startete in den Strafraum und bekam den Ball, dribbelte an den Abwehrspielern vorbei, bis auf die Grundlinie und spielte einen wohlüberlegten Querpass auf den mitgelaufenen Toperoso: 3-5. Doulgeris für Gezici. Jetzt eröffneten sich Konterchancen und in der Schlussminute ein letzter herrlicher Angriffszug der Gäste. Asma passte auf Cucciolillo, dieser ließ den Ball frech durch die Beine und spielte damit Toperoso frei. Dieser visierte aus 16m den langen Winkel an und beförderte den Ball dann auch zum 3-6 dort hin, um dann mit Cucciolillo zu einem ‚Gitarrensolo’ für Giardino anzusetzen.

Fazit: Charaktertest bestanden. Wichtiger Auswärtssieg gegen einen guten Gegner. Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit.

Ebert– Zuccaro, Labuda, Würth – Leutschaft (65. Cucciolillo), Gezici © (85. Doulgeris), Asma, Isaia – Staib – Toperoso, Tipsios

Trainer: Alami

Tore: 1-0 (3.), 1-1 (5. Tipsios), 1-2 (10. Isaia/Staib), 2-2 (13.), 3-2 (20.), 3-3 (30. Asma), 3-4 (80. Cucciolillo), 3-5 (83. Toperoso), 3-6 (90. Toperoso)
D1-Jugend gewinnt gegen VfL Kaltental 1 mit 13:4
AuswärtsspielNach dem Training am Freitag wurde den Spielern  ein Werbegeschenk in Form
von Choco Shreddies ausgeteilt - und so konnte man am Samstag den 8. Mai eine wahre Energieleistung erwarten.

So kam es auch im idyllischen gelegenen Waldstadion in den Kaltentaler Hügeln. Die Energie ging nicht aus und der 1. FC Theo lag schon in der Halbzeitpause mit 8:1 in Führung. Beide Teams haben es mit einer Abseitsfalle probiert, wobei die Kaltentaler Version weniger erfolgreich war, da die 1. FV 1896 Stürmer Giacomo Scibelli und Magnus Potter immer in Bewegung waren und es dem etwas statischen Schiri schwer machten, die Abseitsstellungen zu kontrollieren. Dadurch konnte Niklas Pedemonte  mit viel Übersicht gute Pässe hinter die Abwehr plazieren und seinen  Vorderleute damit gute Einschussmöglichkeiten geben.  Zudem hatten die Kaltentaler einen altmodischen Torwart, der keine Sekunde von der Torlinie weichte, im Gegensatz zum 96er Torspieler Lasse Steemann-Engel, der immer versucht, etwas weiter vor  seinem Tor zu stehen und als zusätzlicher Abwehrspieler seine Verteidiger Christoph Warncke und Tobias Kurrle zu entlasten. Thaddäus Hanel und Shujeevan Theventhiran konnten links die Angriffe der Gegener abfangen und mit schnellem Zuspiel an Marco Klein  die Gegenangriffe ankurbeln.
Nach der Halbzeitpause kamen Mario Stifani, Sascha Husenbeth und Paul Hasselwander zum Einsatz. Sie haben versucht, die volle Breite des Spielfeldes auszunutzen und das Spiel in die Breite zu ziehen und konnten damit dazu beitragen, dass noch 7 Tore fielen.

Wenn die Werbeleute zum nächsten Training auftauchen, um etwas über die Wirkung ihrer Knusper-Waffeln zu erfahren, haben Trainer Claudio Stifani und Theo Palatinus-Leuchner nur positives zu berichten.
TSV Steinenbronn (NK Neretva) - 1. FV Stuttgart 1896 1-0
Auswärtsspiel...und wenn sie nicht gestorben sind, dann diskutieren sie noch heute.

Für dieses, mit einer langen Anfahrt gesegneten, Punktspiel hatten sich, dem Anschein nach, nur die Gastgeber etwas vorgenommen. Schon beim Warmmachen wurde klar, dass einige der 1896- Spieler am liebsten in eines der Flugzeuge (das Spielfeld liegt direkt neben der Einflugschneise des Stuttgarter Flughafens) eingestiegen und damit in südliche Gefilde entflohen wären. Dabei war das am heutigen Tag gar nicht nötig: Phantastisches (Fußball-) Wetter und sommerhafte Temperaturen
Wie schon in den vergangenen Wochen, verwechselten auch heute einige Spieler das Spielfeld mit einem bekannten Versammlungsplatz in Londons Hyde Park: Speakers' Corner! Hier kann ein jeder ohne Voranmeldung einen Vortrag zu einem beliebigen Thema halten. In unserem speziellen Fall wäre das Thema selbstverständlich Fußball; was auch sonst. Ein jeder Spielzug ‚muss’ kommentiert werden: ob/ wie/ wann/ warum/ wieso/ weshalb ein Ball auf die eine und nicht die andere Weise, an den einen und nicht den anderen Ort gespielt/ gepasst/ geflankt/ geworfen wurde und warum ein Spieler nicht in die eine oder die andere Richtung gelaufen ist. Unglücklicherweise bleibt es nicht bei einem simplen Kommentar, sondern selbstverständlich erläutert der ‚Angeklagte’ auch seine Sicht der Dinge und so entwickelt sich, nach und nach, ein munterer ‚Meinungsaustausch’, der sämtlichen Talksendungen in nichts nachsteht und zur Erheiterung der gegnerischen Mannschaft beiträgt.

Ja, Fußball wurde auch gespielt. Die erste Halbzeit ist allerdings schnell erzählt: 40 Minuten lang passierte rein gar nichts. Zuschauer und Spieler genossen das Wetter, bräunten ihre Körper und ‚unterhielten’ sich. Dann wurde Erkul auf der linken Seite frei gespielt und marschierte in Richtung Tor. Sein Querpass blieb allerdings ungenutzt. Im Gegenzug starteten die Hausherren ihren ersten produktiven Angriff und erzielten auch gleich das Tor des Tages. Unbedrängt lief ein Spieler von der halblinken Seite in Richtung Tor und schoss aus gut 20m. Der Ball ging an Guimaraes vorbei, an den Innenpfosten und von dort ins Tor. 1-0. 1896 wollte das Ergebnis schnell wieder egalisieren und es wäre auch fast gelungen, Ciuffredas schöner Distanzschuss landete am linken Innenpfosten. Ende der (unterirdischen) ersten Halbzeit.
Der Beginn der (unterirdischen) zweiten Halbzeit gehörte Neretva. Zwei guten Offensivaktionen, hielt Torwart Guimaraes zwei sehenswerte Defensivaktionen entgegen und damit die Gäste im Spiel. ColoColo ersetzte Bormuth und 1896 stellte auf eine offensivere Spielweise mit Dreierkette um. Weiterhin nur Neretva torgefährlich. Nach einer Stunde stoppte Ciuffreda einen gefährlichen Konterzug der Hausherren mit unabsichtlicher Absicht im Strafraum per Hand. Der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Fast im Gegenzug eine ähnliche Aktion auf der Gegenseite. Diesmal klärte ein Spieler der Gastgeber im Strafraum per Hand. Wieder blieb die Pfeife stumm. Von Aufbäumen seitens der Mannschaft von der Waldebene wenig zu sehen. Nur Paolo Ciuffreda versuchte es immer wieder mit Distanzschüssen und köpfte einen Eckball von Masloum an die Oberkante der Latte. Ab jetzt eigentlich nur noch die Hausherren, die hinten sicher standen und nach vorne punktuelle Nadelstiche setzten, welche sie aber nicht in Tore ummünzen konnten. Als Protestzeichen für eine unbeschreibliche Leistung machte sich Trainer Sudgi Azem, in den Schlussminuten, zum Spielertrainer und wechselte sich selbst ein.

Fazit: Niederlage gegen einen Gegner, den man eigentlich spielerisch, technisch und läuferisch beherrschen musste. NK Neretva hat mit anderen Tugenden - Kampf, Einsatz und Einstellung- dagegengehalten und einen verdienten Sieg davongetragen.

Aufstellung: Guimaraes – Tipsios, Ciuffreda, Al-Aradi, Bormuth © (55. ColoColo) -, Masloum, Eduardo, Reinhardt (61. Oguz), Erkul (82. Azem) – Solombrino, Kosterin
Trainer: Azem

Tore: 1-0 (40.)
6 : 2 Sieg für die D-1 Jugend gegen den TSV Bernhausen II
AuswärtsspielBei hochsommerlichen Temperaturen auf den Fildern am Samstag den 24. April  konnte die D-1 Jugend den Anschluss an die Spitzengruppe in der Tabelle halten.
Dabei sah es bei einem 1:0 Rückstand in der Halbzeitpause gar  nicht nach einem Sieg für die 1. FC Theo aus, aber die Mannschaft zeigte Moral und konnte das Spiel im zweiten Durchlauf drehen. Die entscheidenden Impulse im Mittelfeld gab wie immer Marco Klein, der viermal die Vorlagen für den erfolgreichen Torjäger Magnus Potter gab. Nach einem wackeligen Start wurde die Abwehr um Spielführer Tobias Kurrle, Christoph Warncke und   Thaddäus Hanel  im Laufe des Spiels immer sicherer, so dass Schlussmann Lasse Steemann-Engel immer seltener gegen die Bernhäuser retten musste. Giacomo Scibelli spielte wie immer sehr engagiert auf der linken Seite und  Neuzugang Sascha Husenbeth konnte zeigen, dass er eine wertvolle Ergänzung zur Mannschaft ist. Niklas Pedemonte bot eine starke Leistung im Angriff und wurde von Mario Stifani unterstützt, der  in der zweiten Hälfte vom Trainerstab Theo Palatinus-Leuchner und Claudio Stifani eingewechselt wurde. Mit noch 3 ausstehenden Spielen hoffen wir, dass diese dynamische und engagierte Mannschaft die Lorbeeren am Saisonende ernten kann.
1 FV Stuttgart 1896 – Bayburt Spor Stuttgart 9-2
HeimspielHeiteres Scheibenschießen

Donnerstag, 22.4.2010: Nachholspiel auf der Waldebene Ost zwischen dem 1 FV Stuttgart 1896 und Bayburt Spor Stuttgart. Was sich auf dem Papier als harte Partie ankündigte, entwickelte sich zu einem freundschaftlichen Scheibenschießen.

Der Schiedsrichter hatte nach dem Anpfeifen gerade einmal Luft geholt, da führten die Gastgeber auch schon. Pass auf die linke Außenbahn zu Erkul, dieser präzise zu Kosterin: 1-0. Zehn Minuten Dauerdruck wurde dann auch endlich in Tore umgemünzt. Öffnender Pass aus dem Mittelfeld auf den startenden Erkul, dieser drang in den Strafraum ein und katapultierte den Ball druckvoll unter die Latte: 2-0 Kurz darauf – weiterhin nur Spiel auf ein Tor - Eduardo guckte sich aus 25m den Torwart aus und nagelte den Ball ins lange Eck: 3-0
In Minute 44 ging es dann über rechts, will heißen Pavlos Tipsios, dieser mit einer punktgenauen Flanke auf den Kopf von Kosterin: 4-0
Eine letzte Ecke vor der Pause, schnell ausgeführt von Reinhardt, hoch auf den langen Pfosten gezogen: Erkul volley 5-0
Pause
Wechsel Gezici für Al- Aradi und Karaoglan für den überragenden, leicht angeschlagenen Deniz Erkul.
Mit dem ersten Angriff der Gäste auch das erste Tor: 5-1 1896 unbeeindruckt. Nach 10 Minuten in Hälfte zwei, ein Traumtor von Valentin Kosterin, der aus gut 20m halbrechter Position mit einer Volleyabnahme in den langen Winkel traf: 6-1
Zweiter Angriff der Gäste zweites Tor. Der Gästestürmer drehte sich im Strafraum schön in den Abwehrspieler und schob ein: 6-2
Ab jetzt - wie eigentlich über das gesamte Spiel - nur noch 1896.
Kosterin im Zusammenspiel mit Karaoglan, letzter ging auf die Grundlinie und passte uneigennützig auf Kosterin: 7-2
Kurz darauf wieder Karaoglan. Ähnlich Situation wie zuvor, er ging auf die Grundlinie und spielte diesmal in den Rücken der Abwehr an die 16m Marke, wo der eingewechselte Solombrino heranrauschte und kraftvoll einnetzte: 8-2
Den Schlusspunkt setzte Reinhardt mit einem Sololauf von der rechten Seite. Im Strafraum spielte er einen Gegenspieler schwindelig und überwand, im 5m- Raum angekommen, den Torwart zu 9-2 Endstand.

Aufstellung: Guimaraes – Tipsios, Ciuffreda, Al-Aradi (45. Gezici S.), Bormuth © -, Masloum, ColoColo (55. Solombrino), Eduardo, Erkul (45. Karaoglan) – Reinhardt, Kosterin
Trainer: Azem

Tore: 1-0 (5. Kosterin), 2-0 (17. Erkul), 3-0 (25. Eduardo), 4-0 (43. Kosterin), 5-0( 45. Erkul), 5-1 (47.), 6-1 (55. Kosterin), 6-2 (65.), 7-2 (67. Kosterin), 8-2 (70. Solombrino), 9-2 (80. Reinhardt)
1 FV Stuttgart 1896 II – MK Makedonija Stuttgart 5-0
HeimspielScheitelpunkt der Leistungsparabel erreicht?

Mit dem direkten Tabellennachbarn MK Makedonija Stuttgart kündigte sich am ungewohnten Dienstagabend, zum Nachholspiel, eine schwierige Aufgabe an.
Nach zwei, eher durchwachsenen Partien eine (echte) Standortbestimmung.
Die Heimmannschaft präsentierte sich – im Vergleich zum Sonntag - im leicht veränderten Gewand, da mit Doulgeris einen wichtiger Stammspieler ersetzt werden musste und mit Stefan Labuda ein ‚verlorener Sohn’ zurück zur Mannschaft stieß.
Unüblicherweise bedachte der WFV die Hausherren mit einer adretten, pink gewandeten Schiedsrichterin. Ungewohnt, aber keinesfalls unerwünscht.

Das Spiel hatte noch nicht einmal richtig begonnen, da fasste sich Mudi Alami auch schon an den rechten Oberschenkel und musste – mit schmerzverzerrtem Gesicht - ausgewechselt werden. Für ihn kam David Isaia in die Partie.
1896 II mit spielerischem Übergewicht.
Nach 7 Minuten dann auch das erste Tor; allerdings mit freundlicher Unterstützung des Gegners: Ein Verteidiger der Gäste spielte einen schlechten Rückpass zum Torwart, dieser kontrollierte noch schlechter. Besser hingegen machte es Vadim Breimeier, der den Ball eroberte und ‚locker flockig’ zum 1-0 einschob.
In Minute 15: Pass von Emre Asma auf den mittig startenden Mittelfeldantreiber Kenan. Dieser wollte mit dem Kopf durch die Wand und mit einem Kraftakt gelang dies auch: 2-0.
1896 II mit deutlichem spielerischen Übergewicht.
Über links, der starke David Isaia mit einem präzisen Zuspiel auf Breimeier, dieser eiskalt: 3-0.
1896 II mit mehr als deutlichem spielerischen Übergewicht.
Jegliche Angriffsbemühungen der Gäste wurden von Zuccaro, Würth, Labuda und Gezici bereits im Keim erstickt.
Pause.
1896 II mit bedeutend mehr als deutlichem spielerischen Übergewicht.
Der eingewechselte Vincenzo 'Torpedo’ Toperoso auf Spielgestalter und Foulspielsammler Stefan Staib. Letzterer drang kraftvoll in den Strafraum ein und wurde vom Torwart, wer hätte es gedacht, unsanft zu Boden geschickt: Elfmeter.
Toperoso übernahm die Verantwortung und verlud souverän den Gästekeeper: 4-0
1896 II mit bedeutend mehr als überdeutlichem spielerischen Übergewicht.
Nach gut einer ¾ Stunde: Isaia - wieder einmal - über die starke linke Seite, präziser Pass zu Stefan Staib in den 5m- Raum: 5-0!
Böckle ersetzte Asma. Kai Böckle leitete dann - durch einen schönen, öffnenden Pass die rechte Außenbahn hinunter - den schönsten Spielzug des Abends ein. Staib nahm den Ball auf und bedachte ihn mit einer schönen Flugkurve in den Strafraum wo der heranstürmende Volkan Kenan ihn per Kopf in Richtung Tor beförderte, ohne allerdings die Zuschauer zu einem weiteren Torjubel zu zwingen.

Fazit: 1896 II mit einem sichtlich bedeutend mehr als überdeutlichem spielerischen Übergewicht. Eigentlich spielten nur die Hausherren. Gut, dass die Leistungskurve vor den entscheidenden Wochen wieder nach oben zeigt.

Guimaraes – Zuccaro, Labuda, Würth – Giardino (55. Toperoso), Gezici ©, Kenan, Alami M. (3. Isaia) – Staib – Asma (75. Böckle), Breimeier
(Auerbach, Leutschaft)
Trainer: Alami

Tore: 1-0 (7. Breimeier), 2-0 (15. Kenan), 3-0 (30. Breimeier), 4-0 (65. Toperoso), 5-0 (75. Staib)
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1 VfLWa 24 56 75:35 +40 18 2 4
2 Ost 1 24 51 91:36 +55 15 6 3
3 Ermis 24 44 53:25 +28 13 5 6
4 Zazen 24 42 57:39 +18 13 3 8
5 TBUnt 24 41 61:33 +28 12 5 7
6 TSV U 24 33 47:43 +4 9 6 9
7 SVV2 24 32 51:50 +1 9 5 10
8 FV 96 24 31 61:63 -2 9 4 11
9 Stein 24 26 42:71 -29 7 5 12
10 Rohr2 24 24 38:57 -19 7 3 14
11 MFC S 24 22 42:66 -24 6 4 14
12 BaSpS 24 21 27:81 -54 6 3 15
13 07Stg 24 18 32:78 -46 5 3 16
Fussballerweisheit
Paul Gascoigne:
Ich mache nie Voraussagen und werde das auch niemals tun.