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1 FV Stuttgart 1896 II – SpVgg Stuttgart- Ost II 1-2 |
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Wenn man etwas liegen lässt, heben es andere manchmal auf
Angenehme Frühlingstemperaturen und Sonnenschein soweit das Auge reichte. Ideales Fußballwetter, zumindest für die Zuschauer und Spieler die etwas gegen ihre Winterblässe tun wollten. Keinerlei Wolke, noch Vulkanasche am strahlendblauen Sonntagshimmel. Fehlte eigentlich nur noch ein gutes Fußballspiel und somit kam das ewige Nachbarschaftsduell zwischen dem 1 FV Stuttgart 1896 II und der SpVgg Stuttgart- Ost II gerade recht. Trainer Alami konnte wie schon in den Wochen zuvor einen 16 Mann Kader berufen. Schön zu sehen, dass (fast) jeder versucht seinen Platz innerhalb der Mannschaft zu finden, auch wenn dies über den Umweg Ersatzbank stattfindet. Einziger Wehrmutstropfen: der verletzungsbedingte Verzicht auf Torjäger Cucciolillo.
Das von Gökhan Gezici angeführte Heimteam begann auch gleich vielversprechend mit einer Doppelchance. Spielgestalter Staib bediente Isaia auf der linken Seite. Dessen Flanke konnten weder Toperoso, noch Staib selbst, verwerten. Mit der ersten wirklichen Angriffsbemühung gingen die Gäste in Führung: Eckball von der rechten Seite, 1896 II bekam den Ball nicht weg und nach einer Reihe von Querschlägern landete der Ball bei einem Ost- Spieler der ihn aus 15m, zentraler Position unter die Latte dreschte: 0-1! Kurz darauf wieder die Gäste. Nach einem langen Ball übersah der Schiedsrichter ein klares Offensivfoul und der Gästestürmer kam frei vor Torwart Guimaraes zum Abschluss: Superparade. Es folgte ein 'staibscher Moment’. Langer Befreiungsschlag der bissigen Hausherren auf Stefan Staib. Dieser behauptete den Ball auf Höhe des Strafraums gekonnt gegen 3 Gegenspieler und zauberte ihn anschließend aus 16m in den langen Winkel: 1-1! 1896 II zurück im Spiel. Das Spiel flachte nun etwas ab um dann in Minute 44. und 45. aus Sicht der Gastgeber fatal zu werden. Zunächst musste Mittelfeldabräumer Kiriakos Doulgeris verletzt das Spielfeld verlassen, der bis dahin der beste Mann auf dem Platz gewesen war und im defensiven Mittelfeld viele Bälle magisch anzogen hatte und sich die restlichen erkämpft hatte. Für ihn kam Leutschaft und eine Reihe von taktischen Umstellungen. Auch der Pausentee war einer der bitteren Sorte. Volkan Kenan musste passen und blieb zur zweiten Halbzeit gleich in der Kabine. Zuccaro für ihn und wieder musste umgestellt werden. Der unermüdliche Asma rückte nach hinten. Das komplette zentrale Mittelfeld, das Herzstück: Gesprengt. Relativ ruhiger Beginn der zweiten Halbzeit, mit kleineren Chancen und relativ viel Stückwerk auf beiden Seiten. In der 70. Sotak für Toperoso, Stürmer für Stürmer. Dann zwei gute Möglichkeiten für Leutschaft. Mit identischer Entstehungsgeschichte, einem langen Ball in die Spitze. Bei der ersten schrammte der Ball so knapp am langen Pfosten vorbei, dass die Trainerbank den Torschrei schon auf den Lippen hatte. Diesen aber wieder herunterschlucken musste. Bei Torchance Nummer zwei machte Leutschaft alles vorbildlich: Ballannahme und -mitnahme am 16m- Raum und schön am Gegenspieler vorbei. Vergessen sei der Abschluss. 1896 II am Drücker: 40 min Emre Asma nach einer Flanke mit einem sehenswerten Kopfball; leider zu zentral: der Gästetortwart auf dem Posten. Innerhalb von 5 Minuten drei hervorragende Torgelegenheiten liegen gelassen. (1896 II übt sich in den letzten Spielen vermehrt am Auslassen von guten Tormöglichkeiten) Und wie es einer schönen Fußballweisheit heißt, kann sich so etwas rächen. Und es rächte sich: Stuttgart- Ost, das niemals aufsteckte und um jeden Ball kämpfte, machte aus seiner ersten Chance in der zweiten Halbzeit das 1-2. Eigentlich ungefährliche Situation auf Höhe des Strafraums, halblinke Seite. Ein Gästestürmer im Ballbesitz, keiner fühlte sich zuständig, keiner griff an. Der Spieler zog leicht nach innen, schoss und überwand Guimaraes, mit einem strammen Schuss unter die Latte. Der K.O.- Schlag in Minute 86.
Fazit: Die Mannschaft sollte im kommenden Spiel wieder seiner alten Stärke zurückfinden, nämlich: Ruhigem, intelligentem Aufbauspiel mit PASS- Spiel! Weniger langen Bälle ins Niemandsland und weniger selbstdarstellerischen Einzelaktionen. Fußball ist ein Mannschaftssport bei dem gemeinsam verteidigt und angegriffen wird, genauso wie gemeinsam gewonnen und verloren wird.
Guimaraes – Giardino, Gezici ©, Würth – Alami M., Doulgeris (44. Leutschaft), Kenan (45. Zuccaro), Isaia – Staib - Asma, Toperoso (70. Sotak) (Auerbach, Böckle) Trainer: Alami
Tore: 0-1 (8.), 1-1 (15. Staib), 1-2 (86.)
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1 FV Stuttgart 1896 – SpVgg Stuttgart- Ost 3-3 |
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Wenn man mit einem Bein im Zug steht und dann doch wieder aussteigt
Am heutigen Sonntag, den 18.4.2010, hielt um 15.00 Uhr der Zug in die oberen Tabellenregionen der Kreisliga A 3 auf der Waldebene Ost und die Gastgeber konnten diesen mit einem Sieg gegen Lokalrivalen und Nachbarn SpVgg Stuttgart- Ost besteigen. Auf der Bank saßen mit Gezici S. und Solombrino zwei Spieler, die wie sie selbst meinten, schon aus optischen Gründen niemals dort Platz nehmen dürften ;-). Aber Spaß beiseite, fast alle Spieler waren an Bord, sogar Ali Al-Aradi nach längerer Pause wieder dabei, nur Breimeier fehlte.
Das Spiel selbst begann ruhig. Nach 10 min erster Auftritt von Kosterin, der einen Traumpass aus dem Mittelfeld in die Spitze nicht verwerten kann. Beide Mannschaften versuchten das Spiel zu kontrollieren, ergo: wenige Torraumsszenen. In Minute 35 setzte Oguz zu einem Sololauf an und lief in den Strafraum um sich dort an der massiven Gästeabwehr festzurennen. Der Ball aber sprang Kosterin vor die Füße, der in zentraler Position einen Gegner verlud und dann gefühlvoll ins lange Eck schob: 1-0! Fast hätten die Gäste postwendend geantwortet. Guter Freistoß aus 18m, bessere Parade von Ebert. 1896 verstärkte den Druck mit Konterfußball à la 1896: 37 min Reinhart, versuchte den Ball auf Sturmpartner Kosterin durchzustecken, leider einen Tick zu lang. 38 min Erkul, über die linke Seite, starke Flanke auf Kosterin, dessen Kopfball knapp am Tor vorbei ging. 39 min Tipsios auf rechts durch, drang in den Strafraum ein und spielte einen Querpass auf den heranstürmenden Kosterin. Der schob ein, aber aus unerklärlichen Gründen entschied der Schiedsrichter auf Abseits. Kurz vor dem Pausenpfiff nochmals die Gäste mit einem gutem Angriff über die rechte Seite, einer scharfen Flanke und zwei Spieler die knapp am vorbei fliegenden Ball vorbeihechteten. Halbzeitstand: 1-0 Kurz nach Wiederanpfiff spielte Tipsios auf Kosterin an die Strafraumbegrenzung, dieser ließ den Ball trickreich durch und spielte damit den Passspieler selbst frei, welcher den Ball aus spitzem Winkel an den Pfosten setzte. Wenig später wieder Tipsios. Über rechts drang er in den Strafraum ein und wurde - unnötigerweise - von einem Verteidiger zu Boden geschickt. Elfmeter! Kosterin: 2-0. Wechsel bei den Hausherren Verteidiger Solombrino für den guten Oguz. Nach gut einer Stunde dann der Anschlusstreffer: Langer Ball, Kopfballverlängerung, Schuss unter die Latte: 2-1! Die Hausherren keinesfalls geschockt. Langer Abwurf von Ebert zu Reinhardt der spazierte an mehreren Gegenspielern vorbei und passte quer zum gerade eingewechselten Karaoglan. Gute Parade vom Torwart. In der 72 min bat Kosterin zur Tanzstunde und vernaschte an der rechten Eckfahne seinen Gegenspieler, um dann mustergültig auf Erkul zu flanken, der den Ball spektakulär, per Volleyschuss im Netz unterbrachte: 3-1! Das Spiel schien entschieden, es schien entschieden. Gezici S. ersetzte den ausgepumpten Ciuffreda. Ein Sonntagsschuss aus 25m in den rechten Winkel sollte die Gäste in der 85 Minute zurück ins Spiel bringen: 3-2. Nur drei Minuten später ein Eckball für die Gäste von der linken Seite auf den langen Pfosten, ein Spieler legte ab, der andere netzte ein: 3-3! 1896 schien stehend K.O., sie schienen K.O. In der Nachspielzeit dann nämlich noch ein toller Konter über Reinhardt. Er passte uneigennützig auf Tipsios, der zog aus gut 20m ab, der Ball senkte sich in Richtung Winkel und hätte auch dort eingeschlagen, hätte der Gästetorwart nicht im Rückwärtslaufen, wohl eine der besten Paraden seines Torwartlebens gemacht. Endstand 3-3.
Aufstellung: Ebert – Tipsios, Ciuffreda (80. Gezici S.), Al-Aradi, Bormuth © - Eduardo, ColoColo (60. Karaoglan), Oguz (55. Solombrino), Erkul– Reinhardt, Kosterin Trainer: Azem
Tore: 1-0 (35. Kosterin), 2-0 (52. Kosterin), 2-1 (66.), 3-1 (72. Erkul), 3-2(85.), 3-3 (88.)
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Am Dientstag den 20.04.10 um 19:00 Uhr spielt die zweite gegen Makedonia daheim.
Am Donnerstag den 22.04.10 um 19:00 Uhr spielt die erste gegen Bayburtspor daheim.
Vor allem für die Jugendtrainer wichtig wegen der einteilung der Trainingseinheiten.
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GFV Ermis Metanastis Stuttgart – 1 FV Stuttgart 1896 2-1 |
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Wenn aus einem nicht unverdienten Sieg eine eigentlich unverdiente Niederlage wird
An diesem Sonntag war der 1 FV 1896 zu Gast bei GFV Ermis Metanastis Stuttgart. Bis auf Kapitän Djakovic konnte Trainer Sudgi Azem aus dem Vollen schöpfen und so mussten, eigentlich gesetzte Spieler wie Tipsios und Alami zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen. Wie die Gäste, so hatte auch der Wettergott einiges vor und servierte einen unangenehmen Wettercocktail mit Platzregen, Hagelschauer, Sonne und einem Spritzer Kälte. Das Spiel selbst hingegen begann ruhig. Nach 15 min die Hausherren mit einer ersten Torchance: und was für einen. Ein Ermis- Stürmer machte sich ‚mutterseelenallein’ auf in Richtung Ebert. Dieser parierte allerdings glänzend per Fußabwehr und unterstrich damit seine seit Wochen andauernde Topform. 1896 zu zaghaft. Valentin mit einem ersten, kräftigen Torschuss nach Zuspiel von Karaoglan nach gut 16 min. Allerdings hatte er sein Zielrohr noch nicht gut justiert. Nach 23 min erneut Ebert mit einer phänomenalen Rettungsaktion, wiederum in einer 1:1- Situation: Schnell, furchtlos und kompromisslos, alles Attribute die auf Marc Ebert zutreffen. 1896 fand nun besser in die Partie, spielte aber die sich bietenden Konterchancen nicht gut aus. Nicht so in der 40 min, wo der umsichtige Erkul den Ball im gegnerischen Strafraum behauptete und vorbildlich auf Valentin spielte, der gekonnt und gefühlvoll den Ball im langen Eck versenkte: 0-1! In der 42 min ersetzte Alami den angeschlagenen Abwehrhünen Solombrino, der sich auf dem unebenen Rasenplatz das Knie verdreht hatte. Für ihn rückte Eduardo in den Abwehrverbund und lieferte eine sehr ansprechende Partie. Pause. 1896 kam besser aus der Kabine und übernahm das Ruder. 48 min Kopfballchance für Karaoglan, Superparade vom Heimtorwart. Ecke. Nächste Kopfballchance für Karaoglan, knapp vorbei. Dopplerchance für den Mittelstürmer. 50 min Tipsios ersetzte Valentin. Und in der 65 min machte sich dieser auch gleich alleine auf in Richtung Tor. Aber anstatt den Ball aus nächster Nähe im Netz zu versenken, überkam ihn ein Anfall von Nächstenliebe und er versuchte den Ball auf den mitgelaufenen Reinhardt quer zu legen. Viel zu steil. Vorentscheidung verpasst. Aus dem Nichts dann - in der 71 min - ein berechtigter Handelfmeter für Ermis. Aber Ebert ahnte die Ecke und hielt. Mehr braucht man zur heutigen Leistung des Schlussmanns nicht zu sagen. Die Sterne schienen günstig für den 1 FV 1896 zu stehen. Aber 1896 zu nachlässig. Plötzlich stand Innenverteidiger Ciuffreda alleine gegen vier. Er rettete grandios. Oguz ersetzte den offensiv, wie defensiv starken Erkul, der sehr mannschaftsdienlich agierte und viele gute Pässe spielte. Es folgten 4 Minuten des Grauens, zumindest aus Sicht der Gäste. Ein Mittelfeldspieler der Heimmannschaft marschierte durch das Mittelfeld, wurde nicht angegriffen und zog aus 25m ab. Der Ball landete im Winkel. Ein Schuss der bedenkenlos den Namen des Wochentages tragen durfte, an dem gespielt wurde: 1-1! 4 Minuten später ließ sich 1896 mit einem langen Ball auskontern. Ein Spieler der Heimmannschaft stahl sich auf der linken Seite durch, drang in den Strafraum ein und überwand Ebert mit einem sehenswerten Heber zum 2-1 Endstand. Bitter!
Fazit: Chancen, hüben wie drüben. Der 1 FV 1896 über weite Strecken des Spiels ebenbürtig, gar besser. Allerdings wurde es versäumt den sprichwörtlichen Sack zuzumachen. Ermis hat dies in der Schlussphase bitter bestraft.
Aufstellung: Ebert – Ciuffreda, Solombrino (35. Alami), Gezici S, Bormuth © - Eduardo, Breimeier, Reinhardt, Erkul (77. Oguz), – Valentin (55. Tipsios), Karaoglan Trainer: Azem
Tore: 0-1 (40. Valentin), 1-1 (78.), 2-1 (82.)
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GFV Ermis Metanastis Stuttgart II – 1 FV Stuttgart 1896 II 1-2 |
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Trainer Ahmad Alami wechselt Sieg ein.
Eine sehr seltsame erste Halbzeit, mit nur einem wirklichen Höhepunkt und das nach schon drei Minuten: Trickreicher Sololauf von Leutschaft, der leider am guten Gästetorwart endete. Mehr war nicht, nicht wirklich. Hier und da eine Halbchance für die Hausherren oder die Gäste, aber alles im allem: vor sich hinplätschernde Langeweile. Schade dass nicht auch das Wetter vor sich hinplätscherte, sondern sich über den Köpfen der wenigen Zuschauer ergoss. Pausenstand 0-0! Gästetrainer Alami unzufrieden. Nach der Pause wurde das Ganze schwungvoller: 47 min Eckball auf den Kopf von Emre Asma, Unterkante der Latte: 0-1! 1896 II im Freudentaumel und der reichte ganze 30 Sekunden. Anspiel. Ermis über die rechte Seite, Flanke, Kopfball 1-1! Wie gewonnen so zerronnen. Die Gästebank wie versteinert. Es war an der Zeit zu reagieren. Minute 53 Toperoso für Leutschaft und gleich danach Cucciolillo für Kapitän und Abwehrchef Gezici. Alami setzte auf Offensive. Kurz darauf der Spiel entscheidende Moment. Torpedo Toperoso (‚welch eine Alliteration’) schnappte sich den Ball tief in der eigenen Hälfte um dann - ganz wie einst sein großes Vorbild Maradona - zu einem unwiderstehlichen Sololauf über das gesamte Spielfeld anzusetzen. Vorbei an Freund und Feind; und dann den Ball lässig eingeschoben: 1-2! Die erneute Führung. 65 min Orhan für Isaia. Jetzt eigentlich nur noch die Gäste mit gefühlten hundert Hundertprozentigen, aber null Toren.
Fazit: Viele, viele, zu viele vergebene Torchancen. An anderen Tagen rächt sich so etwas. Heute nicht. 1896 II verdienter Sieger.
Auerbach - Garten, Gezici © (59. Cucciolillo), Würth – Belohnung, Doulgeris, Kenan, Isaia (65. Orhan) – Staib - Asma, Leutschaft (53. Toperoso) (Böckle, Zuccaro) Trainer: Alami
Tore: 0-1 (47. Asma), 1-1 (47.), 1-2 (60. Toperoso)
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D-1 Jugend gewinnt mit 5:4 gegen den TSV Harthausen |
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Bei Frühlingstemperaturen auf der Waldebene-Ost am Samstag den 10. April konnte die D-1 Jugend mit dem dritten Sieg in Folge hochverdient auf den dritten Platz in der Kreisstaffel 4 klettern. Die Weichen für den Sieg gegen den TSV Harthausen wurden schon in der ersten Hälfte mit drei Toren von Marco Klein gestellt. Er durfte sich wieder als Torschütze feiern lassen, nachdem er seit Wochen die Vorlagen für anderen geliefert hat. Dass es trotzdem kein lupenreiner Hattrick wurde, hat er Magnus Potter zu verdanken, der zwischenzeitlich zum dritten Tor einschoss. Er wurde im Angriff von Niklas Pedemonte stark unterstützt. Im Mittelfeld sorgte Paul Hasselwander für den Druck nach vorne, während Giacomo Scibelli auf links und Thaddäus Hanel auf rechts dafür sorgten, dass die Angriffe der Harthäuser früh gestoppt wurden. Tobias Kurrle leistete hinten solide Arbeit, während Abwehrrecke Christoph Warncke die Abseitsfalle gut organisierte, so dass der umsichtige Schiri immer wieder die Abseitsstellungen der Harthäuser abpfeifen musste. Der steile Anstieg in der Tabelle hat auch mit der Rückkehr von Torspieler Lasse Steemann-Engel zu tun, der die nötige Sicherheit auf der Linie mit sich bringt. Tobias Nieß, Shujeevan Theventhiran und Mario Stifani wurden von den Trainern Theo Palatinus-Leuchner und Claudio Stifani eingewechselt und fügten sich nahtlos in das Angriffsspiel ein, so dass der hohe Tempo aufrechterhalten wurde, was letztendlich den Sieg in der zweiten Halbzeit sicherte.
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SSC Stuttgart – 1 FV Stuttgart 1896 II 4-4 |
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Häufig kommt es anders und meistens als man denkt.
Zum heutigen Spiel: Ja, es war ein Spiel, das man eigentlich gewinnen muss. Ja, der Rasenplatz war tief und ungewohnt. Ja, der Gegner hat einige Tore gemacht, die er so nie wieder schießen wird. Ja, der Gegner war stärker als erwartet. Ja, der Spielleiter hat eine mögliche Abseitsstellung bei 4-4 Ausgleichstreffer übersehen. Ja, er hat beim letzten Angriff der 96iger einen Abwehrspieler der Gastgeber übersehnen und auf Abseits anerkannt, als sich ein 96- Stürmer alleine in Richtung Tor aufmachte. Ja, das ist eben Kreisliga B. Und: Nein, das ist kein Weltuntergang. Denn: Ja, einige sind heute nicht an ihre Leistungsgrenze gegangen. Ja, 1896 II hat nicht den besten Tag erwischt. Ja, es war schön so viele bekannte 96- Gesichter bei einem Auswärtsspiel der zweiten Mannschaft zu sehen. Danke hierfür. Ja, es ist noch alles drin!
Die ersten 24 min plätscherte das Spiel so vor sich hin, dann zeigte Volkan Kenan seine ganze Klasse und setzte zu einem Sololauf an. Er sprintete in der 25 min, nach einer Balleroberung im defensiven Mittelfeld los, stürmte über das gesamte Feld und überlupfte den Schlussmann gekonnt zum 0-1. Kurz darauf musste Toperoso mit Leistenbeschwerden passen, für ihn kam Cucciolillo auf das Feld. In einem recht trägen Spiel flankten die Gastgeber in der 37 min aus dem rechten Halbfeld in den Strafraum. Der SSC- Stürmer übersprang Leutschaft: Kopfball 1-1. In der 39 min noch einmal der SSC, der sich im Vergleich zur Vorrunde deutlich verbessert präsentierte. Über die rechte Seite ging ein Spieler durch und passte nach innen. Hier lauerte ein SSC Spieler, welcher es aus aussichtsreicher Position allerdings fertig brachte den Ball am Tor vorbeizustauchen. Halbzeitstand: 1-1. Die zweite Halbzeit hatte kaum begonnen, da spielte Guimaraes auch schon einen langen, tödlichen Abstoß auf Cucciolillo. Der Stürmer war zur Stelle, nahm die 1:1- Situation gegen den Heimtorwart dankend an und verwandelte eiskalt: 1-2. Die Gäste feldüberlegen und auf Sicherung bedacht. Aber: 55 min, 25 m Freistoß für SSC und der Ball landet im Winkel: 2-2; sehenswert. Wenige Minuten später dann ein Einwurf für die Hausherren an der eigenen Eckfahne. Nach einer Verkettung von unzureichenden Zuspielen, landete der Ball auf dem Kopf von Staib, dieser spielte eine Art Rückpass zum Torwart, welcher wiederum am Ball vorbei sprang. Cucciolillo war zur Stelle und staubte aus 5m ab: 2-3; kurios. In der 65 min trieb Asma den Ball durch das Mittelfeld, wurde nicht angegriffen, hatte keine Anspielstation, da hielt er aus 25m drauf: 2-4; strammer Schuss! Das Spiel schien gelaufen. Pipilikakis ersetzte Staib. In der 80 min folgte die Situation, die das Spiel kippen sollte. Langer, hoher und eigentlich ungefährlicher Ball in Richtung 96- Strafraum. Gezici hätte klären können, aber von hinten rief Guimaraes. Gezici ließ den Ball durch, aber nicht Guimaraes, sondern der gegnerische Stürmer kam an den Ball. Dieser sprintete am Gästekeeper vorbei in Richtung Tor. Keeper Guimaraes hinterher. Im folgenden Zweikampf beförderte der SSC- Spieler den Ball ins Tor und Guimaraes den Gegenspieler an den Pfosten: 3-4 und Rote Karte! Ersatztorwart Auerbach ersetzte Leutschaft und stand gleich im Mittelpunkt. 83 min Hammerfreistoß, gut gehalten. In der 85 min der nächste ruhenden Ball aus 30m, der nächste Hammer. Auerbach ließ abprallen, die Abwehr schlief den Schlaf der Gerechten und der SSC glich mit dem Nachschuss aus 4-4; Punkteteilung! Nach dem Abpfiff kam es noch zu einigen Disputen mit dem Spielleiter und einer weiteren roten Karte für die Gäste.
Fazit: Schwieriges Spiel, unangenehmer Gegner, verschenkte Punkte. Jetzt heißt es: Kopf nicht in den Sand stecken, von Spiel zu Spiel denken, denn abgerechnet wird erst am Saisonende und jeder weiß: Häufig kommt es anders und meistens als man denkt.
Guimaraes - Garten, Gezici, Würth – Toperoso (30. Cucciolillo), Doulgeris, Kenan, Isaia – Staib (75. Pipilkakis) – Asma, Leutschaft (80. Auerbach) Trainer: Alami Tore: 0-1 (25. Kenan), 1-1(37.), 1-2 (47. Cucciolillo), 2-2 (55.), 2-3 (60. Cucciolillo), 2-4 (65. Asma), 3-4 (80.), 4-4 (85.)
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1 FV Stuttgart 1896 II – VFL Wangen II 3-1 |
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Unaufgeregter Sieg des Gastgebers, ganz wie der heimliche Gewinner.
Auf das Kampfspiel am vergangenen Dienstag folgte ein souveräner Sieg des Tabellendritten, auf heimischem Platz gegen den VFL Wangen II. Die Platzherren mussten dabei ohne die Stammkräfte Doulgeris, Leutschaft und Isaia auskommen. Auffälligster Mann auf dem Platz war ein gut aufgelegter, laufstarker und spielerisch inspirierter Emre Asma der seine bisher beste Saisonleistung mit einem sehenswerten und wichtigen Treffer krönte (‚Ich hoffe all das Lob steigt ihm jetzt nicht zu Kopf’). Heimlicher Gewinner dieser Partie war allerdings Innenverteidiger Martin Würth. Ein Abwehrspieler aus der eigenen Jugend, der eigentlich nie richtig auffällt - da er kaum Fehler macht. Würth steigert sich von Woche zu Woche und präsentiert sich stets, ballsicher, kopfball- und zweikampstark. Er strahlt Ruhe und Sicherheit aus und verleiht der Abwehr durch seine taktische Disziplin die nötige Stabilität. Trainer Alami darf sich glücklich schätzen einen derartigen Spieler in seinen Reihen zu haben. Martin Würth: Ein Garant für gute Abwehrarbeit.(‚s. o.’)
Nun aber zum Spiel. Es ging gleich in die Vollen. Nach 5 min. der erste erstzunehmende Angriff des VFL: Flanke von links, Schuss aus zentraler Position, vorbei am chancenlosen Guimaraes 0-1! Und Wangen machte munter weiter. Flanke, diesmal von rechts. Allerdings sprang der Stürmer knapp am Ball vorbei. 1896 im Tiefschlaf. In der 14 min. klingelte dann der Wecker und ein langer Abstoß von Guimaraes, der die komplette Hintermannschaft des VFL in ihre Einzelbestandteile zerlegte ließ Cucciolillo alleine vor dem Gästetorwart auftauchen: 1-1! Die erste Torvorlage des Keepers in dieser Saison! 1896 wollte nachlegen und fast wäre dem so geschehen, wenn Kumalars sehenswerter Freistoß in der 16 min den Weg ins Tor gefunden hätte. Auf ein Foulspiel von Asma 25m vor dem Tor halblinke Position folgte ein schöner Freistoß der Gäste. Guimaraes ließ den Ball prallen und ein Wangener Spieler brachte es fertig den Ball aus 5m freistehend - leeres Tor - an die Latte zu befördern. Man könnte fast die Floskel mit dem Scheunentor anbringen. In der 27 min turnte sich Volkan Kenan an die 20m Marke und feuerte auf das Tor: Gehalten. Jetzt Chancen im Minutentakt. 28 min: Gute Ballkontrolle von Cucciolillo im 16er Mittelfeld, Pass auf Toperoso der im Abschluss leider kein Glück hatte. 30 min: Staib über rechts, steckte den Ball gekonnt auf Cucciolillo durch, doch der haute das Leder am langen Eck vorbei. 33 min: Toperoso bediente Cucciolillo von der linken Seite, mit einem phantastischen Zuspiel, doch dem 96- Mittelstürmer war das Tor nicht groß genug. 1896 drehte auf und als keiner mehr so recht an ein weiteres Tor vor der Halbzeit glauben will, nahm Asma Maß. Kurz vor Toreschluss eroberte Asma nach einem Einwurf der Wangener den Ball, ging robust an zwei Gegenspielern vorbei und zauberte das Leder aus 22m unter die Latte: 2-1, sehenswert! Halbzeitstand: 2-1 Nach der Ruhepause plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin, ehe der Gästekeeper in der 65 min eine Staib- Cucciolillo- Kumalar Co- Produktion von der Linie kratzte. 70 min: Oguz ersetzte den von Krämpfen geschüttelten Zuccaro. Jetzt suchten die Gastgeber die Vorentscheidung und fanden sie. 72 min: Eckball durch Toperoso, genau auf den Kopf von Stefan Staib: 3-1! Der kurz zuvor eingewechselte Pipilikakis stürmte in der 78 min freistehend auf den Torwart zu, welcher allerdings den Winkel gut verkürzte und den Ball parierte. Die Luft war raus. Böckle ersetzte Toperoso. Die letzten Offensivbemühungen der Gäste verpufften im Nirgendwo. Endstand: 3-1.
Fazit (Trainer Alami): Die ersten 10 min haben wir total verschlafen, danach sind wir besser ins Spiel gekommen und haben unsere Feldüberlegenheit auch verdient in Tore umgemünzt. Fazit (Schreiberling): Diese Mannschaft ist wie ein Ferrari mit Zündkerzenproblemen. Man muss den Anlasser immer mehrmalig betätigen, bevor der Wagen anspringt. Und an Ampeln ist man auch nicht sicher gefeit, dass der Wagen manchmal abgewürgt wird. Aber wehe er springt an und man tritt das Gaspedal durch. Dann kann kaum einer mithalten.
Aufstellung: Guimaraes – Zuccaro (70. Oguz), Gezici ©, Würth – Toperoso (83. Böckle), Kenan, Asma, Garten – Staib – Cucciolillo (75. Pipilikakis), Kumalar Trainer: Alami Tore: 0-1 (5.), 1-1 (14. Cucciolillo), 2-1 (44. Asma), 3-1 (72. Staib)
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1 FV Stuttgart 1896 – VFL Wangen 0-2 |
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Misslungener Auftakt
Zum mehrfach verschobenen Auftakt der Rückrunde, empfing der 1 FV Stuttgart 1896 mit Klassenprimus VFL Wangen gleich eine echte Hausnummer. Verletzungsprobleme zwangen den 1896- Trainer Sudgi Azem erstmalig den kopfballstarken Breimeier in der Innenverteidigung aufzubieten, um auf die für alle sichtbaren Unterschiede in einem einfachen biometrischen Merkmal zu reagieren. Das Spiel begann ruhig, beide Mannschaften auf Absicherung bedacht. Welches Pferd Breimeier dann in der 10 min bei seinem missglückten Querpass vor dem 16er ritt, bleibt sein großes Geheimnis. Eine Antwort präsentierte der gegnerische Mittelstürmer, der sich dieses schnappte und anschließend von Schlussmann Ebert unsanft von den Beinen geholt wurde. Elfmeter für die Gäste: 0-1, Ebert noch dran! Die Gäste feierten, diebisch grinsend, wie Honigkuchenpferde. Nach 19 min waren die Gastgeber am Zug. Die hart arbeitende, alleinige Sturmspitze und heutiger Kapitän Alami wurde auf 20m halblinker Position vor dem Tor gefoult. Reinhardt trat zum Freistoß an und jagte das Leder in Richtung linkes, oberes Toreck: Glanzparade! Nun wieder der VFL, ganz im Stile einer Spitzenmannschaft. Freistoß aus dem Halbfeld: 0-2! Kopfballtor, Torwart und Abwehr chancenlos. Die 96iger gaben sich aber keinesfalls geschlagen. In der 28 min spurtete Gezici über rechts und passte zu mitgelaufenen Reinhardt. Tunnel im Strafraum und Abspiel auf Erkul, welcher dann zu Boden getreten wurde. Elfmeter! Reinhardt trat an und scheiterte. Auch Alamis Nachschuss schrammte am langen Pfosten vorbei. In der 30 min dann 1896 im Glück. Nach einem langen Ball in den Strafraum übersprang ein heranstürmender Wangener den Schlussmann und prallte mit selbigem zusammen. Der Ball landete im Tor, aber der Schiedsrichter entschied auf Foulspiel. Der Tabellenführer zog sich von nun an zurück und untermalte sein Defensivspiel mit einer rustikalen Spielweise und diversen gelben Karten. Die Mannschaft die sich aber letztendlich in Unterzahl wiederfand waren die Platzherren. Nach einem Foulspiel der Gäste auf Höhe der Mittellinie, versuchte der gefoulte Debütant Masloum nachzutreten: Rot! Azem setzte ein Zeichen und ersetzte Defensivspieler Gezici zu Beginn der zweiten Halbzeit mit Stürmer Karaoglan. Das Spiel wurde nun hitziger. Alami, Reinhardt und Erkul wurde einige Male hart gefoult. 1896 hatte den Willen, der VFL die Mittel. In der 52 min mit einer 100%igen, die der VFL- Mittelstürmer rechts am Tor vorbei schob und 3 min später mit einem Lattenkreuztreffer, aus abseitsverdächtiger Position. In der 65 min wieder ein Lebenszeichen der Hausherren. Nach einer guten Kombination schoss Alami an das Außennetz. Einige Minuten später parierte der Gästetorwart einen sehenswerten Distanzschuss von Tipsios. Nach einem rüden Foulspiel an Solombrino, verabschiedete sich VFL- Spieler Zondler in der 85 min mit Rot in die Kabine. In den Schlussminuten kamen die Hausherren noch einige Male vielversprechend vor das Gästetor, leider ohne Erfolg.
Aufstellung: Ebert – Tipsios (82. Asma), Breimeier, Solombrino, Bormuth - Gezici S (45. Karaoglan), Eduardo – Erkul (65. Ciuffreda), Reinhardt, Masloum– Alami © Trainer: Azem
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D1 Jugend mit 11:2 Sieg gegen TSV Steinenbronn |
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Die D-1 Jugend kommt wieder auf Touren und nimmt jetzt Kurs auf die vorderen Plätze in der Kreisstaffel 4. Der 1. FC Theo spielte gut zusammen und konnte sein Torverhältnis deutlich verbessern. Alle Mannschaftsteile haben unter dem Spielführer Tobias Kurrle gut miteinander harmoniert; die Hintermannschaft war deutlich stabiler und Abwehrstratege Christoph Warncke hat die Abseitsfalle gut koordiniert. Mit der Rückkehr vom routinierten Torspieler Lasse Steemann-Engel konnte Shujeevan Theventhiran wieder in das rechte Mittelfeld rücken und Marco Klein unterstützen, der immer wieder Maßvorlagen an die Spitzen Niklas Pedemonte und Magnus Potter lieferte, die diese umgehend in Torerfolge umsetzten. Giacomo Scibelli konnte Vorstöße aus der Abwehr starten und Tobias Nieß hatte immer ein gutes Auge für den Pass zum besser postierten Mitspieler. Mario Stifani reihte sich nach seiner Einwechselung in die Liste der Torschützen ein und Thaddäus Hanel machte in der zweiten Halbzeit auf der rechten Seite Druck nach vorne. Antonio Santese wurde zur Stärkung des linken Flügels als Verteidiger eingewechselt und konnte überzeugen, sehr zur Freude vom Trainerstab Theo Palatinus-Leuchner und Claudio Stifani.
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Was ist ein Kreisliga B- Spiel wert? |
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SpVgg Stuttgart - Ost II– 1 FV Stuttgart 1896 II 2-3
Eigentlich sollte dieser Bericht - nach einem Last- Minute- Sieg im Derby - nur so vor Freude strotzen. Aber leider sollte das für Dienstagabend angesetzte Kreisliga B- Wiederholungsspiel zwischen der SpVgg Stuttgart- Ost II und dem Tabellen- Dritten 1 FV Stuttgart 1896 II tragische Züge annehmen. Zwei Spieler des 1 FV Stuttgart 1896 mussten schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Riccardo Marselli, der sich eigentlich schon aus dem aktiven Sport zurückgezogen hatte und nur aufgrund von Spielermangel nochmals auflief, erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch. Sasa Djakovic, Kapitän der ersten Mannschaft, er spielte nur weil die beiden Stamm- Innenverteidiger Blessuren auskurieren sollten, erlitt (höchstwahrscheinlich) einen Kreuzbandriss. Beiden Verletzungen lagen grobe Foulspiele zugrunde. Es sei also an dieser Stelle die Frage gestattet ob ein Fußballspiel, egal in welcher Spielklasse derartig rüdes Spielverhalten dulden sollte, da man in beiden Fällen nicht von der sagenumwobenen „gesunden Härte“ sprechen kann.
Das Spiel selbst, hätte für die 96iger nicht besser beginnen können. Mit dem ersten langen Ball in die Spitze nach nur 1 min, bekamen die Gäste einen berechtigten Handelfmeter zugesprochen, den Djakovic sicher verwandelte: 0-1! Es folgten mehrere sehenswerte Ballstafetten der Gäste, ohne jedoch die Torchancen in zählbares umzumünzen. So kamen die Gastgeber nach und nach besser ins Spiel und der starke Guimaraes musste, durch gutes Stellungsspiel die Kastanien für seine Vorderleute einige Male aus dem Feuer holen. In der 30 min fasste sich Mittelfeldmotor Kenan erstmals ein Herz und versuchte sich an einem 25m Distanzschuss, welchen der Heimtorwart allerdings gut parierte. Wenig später setzte sich der ballsichere und -verliebte Masloum über rechts durch und flankte auf Karaoglan: Leider ohne Erfolg. In der 40 min eine Superparade von Guimaraes. Mit einem Reflex entschärfte der Schlussmann einen Schuss auf kürzester Distanz auf der Linie: bärenstark! Ein schicksalsträchtige Minute, da sich in ihr auch Marselli schwer verletzte. Bei einem Klärungsversuch am Strafraum kollidierte sein Schienbein mit dem gestreckten Bein eines Gegenspieler: Vincenzo Toperoso wurde daraufhin für ihn eingewechselt. Es folgte der erste Galaauftritt von Spielmacher Stefan Staib, der vier Ost- Spieler wie Slalomstangen aussehen ließ, ehe er einen präzisen Querpass auf Karaoglan legte, welcher den Ball leider nicht im Kasten unterbringen konnte: Zentimeter fehlten. Die meisten Spieler waren mit ihren Gedanken wohl schon beim Pausentee als Stuttgart- Ost in der 45 min, nach einem Solo über den halben Platz und anschließender Flanke, aus 3m per Kopfball zum Augleich kam. Halbzeitstand: 1-1. Die zweite Halbzeit begann wie die erste begonnen hatte. Nämlich mit einem Tor für die Gäste. Einen aus der Abwehr herausbespielten Ball, machte Toperoso mit einem sehenswerten Hacketrick auf Karaoglan gefährlich. Die folgende Ballstafette zwischen Karaoglan, Staib und Masloum führte zum 1-2 durch den letztgenannten. Toperoso fügte sich sofort gut ein und wurde auf der linken Seite zu einem belebenden Element. Einen kurz ausgeführten Freistoss von Balleroberer Doulgeris fingen die Gastgeber ab und konterten die 96iger mit einem lang geschlagenen Ball aus: 2-2. Das war dann auch die Rezeptur der Hausherren für die zweite Halbzeit. Lange Bälle nach vorne, aus einer dicht gestaffelten Abwehr. 65 min. Oguz ersetzte Kumalar Das Spiel verlor nach und nach an Geschwindigkeit, wobei die Gäste mehr Ballanteile hatten. In der 80 min. zündete Masloum ein weiteres Mal den Turbo und stürmte auf die Grundlinie, um auf Djakovic - der am Sechzehnmeterraum lauerte - zurückzuspielen. Gekonnter Schuss, ‚gekonntere’ Parade. 82 min. Wechsel: Azem, für den ausgepumpten Karaoglan. 88 min.: Der nächste ‚Staibsche’ Höhepunkt: Ballkontrolle an der linken Außenseite auf Höhe der Eckfahne. Eben mal zwei Ost- Spielern Knoten in die Beine gespielt und anschließender Pass auf Djakovic. Dieser leitete den Ball, an den in den Strafraum gestarteten Oguz in die Tiefe weiter. Dessen Schuss aus halblinker Position ins lange Eck verirrte sich an den Innenpfosten, aber Stefan Staib war zur Stelle und drückte das Leder zum entscheidenden 2-3 über die Torlinie! Es folgten hektische Angriffsversuche der Gastgeber und ein böswilliger - mit Rot geahndeter Tritt - gegen Sasa Djakovic, der den Platz mit Verdacht auf Kreuzbandriss verlassen musste. Die restlichen Minuten überstand die verbliebene Zwei- Mann- Abwehr mit Gezici und Isaia ohne Probleme. Endstand: 2-3!
Fazit: Selbstverständlich sind drei Punkte - vor allem in einem Nachbarschaftsduell - von einer ‚gewissen’ Bedeutung. Allerdings würde ich - und ich denke da spreche ich im Namen des gesamten Vereins - ohne zu zögern diesen Sieg gegen die Genesung der beiden Freunde Riccardo Marselli und Sasa Djakovic eintauschen. Leider geht das nicht.... Gute Besserung Jungs!
Aufstellung: Guimaraes – Djakovic, Gezici ©, Isaia – Kenan, Doulgeris - Masloum, Staib, Marselli (44. Toperoso) – Karaoglan (80. Azem), Kumalar (65. Oguz) (Auerbach, Böckle) Trainer: Alami Tore: 0-1 (1. Djakovic (FE)), 1-2 (46. Masloum) , 2-3 (88. Staib)
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Tabelle Aktive |
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Alle Tabellen »
| 1 |
VfLWa |
24 |
56 |
75:35 |
+40 |
18 |
2 |
4 |
| 2 |
Ost 1 |
24 |
51 |
91:36 |
+55 |
15 |
6 |
3 |
| 3 |
Ermis |
24 |
44 |
53:25 |
+28 |
13 |
5 |
6 |
| 4 |
Zazen |
24 |
42 |
57:39 |
+18 |
13 |
3 |
8 |
| 5 |
TBUnt |
24 |
41 |
61:33 |
+28 |
12 |
5 |
7 |
| 6 |
TSV U |
24 |
33 |
47:43 |
+4 |
9 |
6 |
9 |
| 7 |
SVV2 |
24 |
32 |
51:50 |
+1 |
9 |
5 |
10 |
| 8 |
FV 96 |
24 |
31 |
61:63 |
-2 |
9 |
4 |
11 |
| 9 |
Stein |
24 |
26 |
42:71 |
-29 |
7 |
5 |
12 |
| 10 |
Rohr2 |
24 |
24 |
38:57 |
-19 |
7 |
3 |
14 |
| 11 |
MFC S |
24 |
22 |
42:66 |
-24 |
6 |
4 |
14 |
| 12 |
BaSpS |
24 |
21 |
27:81 |
-54 |
6 |
3 |
15 |
| 13 |
07Stg |
24 |
18 |
32:78 |
-46 |
5 |
3 |
16 |
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Fussballerweisheit |
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Lothar Matthäus: Wir dürfen jetzt nur nicht den Sand in den Kopf stecken!
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