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1895
1895 - 1906
1906 - 1914
1914 - 1918
1918
1919 - 1920
1922 - 1923
1923 - 1924
1924 - 1926
1926 - 1929
1929 - 1933
1933 - 1944
1945
1946
1947
1948
1949
1950
1951
1952
1953 - 1954
1955
1956
1957
1958
1959
1960
1961/1962
1962
1963
1964
1965
1966
1967
1968
1969 - 1970
1971 - 1972
1972 - 1973
1973 - 1974
1974 - 1975
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Vereinsgeschichte des 1. Stuttgarter Fußballvereins 1896 e.V.
1895
Im Dezember 1895 beschlossen die Kameraden Plenefisch, Hertlein und G. Rößle einen Fußballverein zu gründen. Sie einigten sich auf den Namen
Süddeutscher Fußball-Club 1896
Obwohl die Öffentlichkeit dieser neuen Sportart "feindlich" gegenüberstand - eine Stuttgarter Tageszeitung bezeichnete die Spieler als
"bunte Holzkasper" - folgte die Jugend der damaligen "Altstadt" dem Aufruf der drei "Pioniere", um sich auf dem Degerlocher Exerzierplatz im Fußballspiel zu üben.
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1895 - 1906
Diese Jahre waren wohl die sportlich erfolgreichsten des Vereins. Die "Süddeutschen" trugen damals mit großem Erfolg Spiele gegen Vereine in Pforzheim, Karlsruhe, Reutlingen, Mannheim und Frankfurt, in Bayern , ja sogar in Prag , Straßburg und Zürich aus. In diese Zeit fällt auch der erste große Erfolg des Vereins.
Die Süddeutschen wurden Landesmeister des Württembergischen Fußballverbandes,der allerdings nur kurze Zeit bestand, um dann im Süddeutschen Fußballverband aufzugehen.
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1906 - 1914
Differenzen innerhalb des Vereins und die dadurch entstandenen Schwierigkeiten führten in dieser Zeit zu einer ernsthaften Krise. Die Folge war, daß zwölf Spieler den Verein verließen und trotz größtem Einsatz der verbliebenen Kameraden der Abstieg in die nächste niedrige Klasse nicht vermieden werden konnte.
Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte stellte die Begegnung des Clubs mit dem damaligen Meister Karlsruher FV dar, die - man möchte fast
sagen naturgemäß - mit 4 : 1 Toren verloren wurde. Stadionbilder Karlsruher FV
Nachdem der Verein sich wieder innerlich gefestigt hatte, stellten sich bald die sportlichen Erfolge ein und der Wiederaufstieg wurde erst im letzten Spiel durch eine unglückliche 7 : 4 Niederlage gegen den FV 1893 Stuttgart ( jetzt VfB Stuttgart ) versäumt.
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1914 - 1918
Während des 1. Weltkriegs ruhte die ganze Zeit über der Spielbetrieb und auf dem Fußballplatz wurde zur Ernährung der Bevölkerung Kartoffeln angebaut. Von den 126 Vereinsmitgliedern wurden 93 zum Militär eingezogen. 13 Kamaraden davon kehrten nicht mehr zurück.
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1918
Schon im November 1918 wurde mit dem Wiederaufbau des Vereines begonnen. Hierbei erwarb sich Seppl Mayer besondere Verdienste. Die
Militärverwaltung wies dem Club in den damaligen politischen Wirren den Stöckach-Spielplatz für den Spielbetrieb zu.
In den folgenden Frühjahrsverbandsspielen hatte der Verein einen schweren Stand, zumal die Mehrzahl der Gegner, im Gegensatz zu uns, in der
Lage waren, den Spielbetrieb über die Kriegsjahre hinweg aufrecht zu erhalten.
Aber dessen ungeachtet nahm die Mannschaft trotzdem am Spielbetrieb teil.
Das erste Spiel in Feuerbach gegen den FC Victoria ging zwar mit 1 : 7 verloren, doch vier Wochen später sah die Sache dann schon anders
aus, denn der gleiche Gegner wurde auf dem Stöckach-Spielplatz mit 2 : 1 geschlagen.
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1919 - 1920
Im Frühjahr dieses Jahres nahm der Verein mit unterschiedlichem Erfolg an den Verbandsspielen teil.
Der Stöckach-Spielplatz erwies sich auf die Dauer als untragbar. Dank des Entgegenkommens der Spielvereinigung Cannstatt gelang es den
beiden Gründern des Clubs, Plenefisch und Hertlein, mit Hilfe kapitalkräftiger Mitglieder eine neue Spielstätte auf dem Cannstatter Wasen zu
finden, die am 19.06.1919 mit einem Spiel gegen die 1. Mannschaft der Stuttgarter Kickers ( 2 : 2 ) eingeweiht wurde.
Der Besitz des Sportplatzes auf dem Cannstatter Wasen gab dem Verein zweifellos einen neuen Auftrieb. Trotzdem wurde auch dieses Mal der
Aufstieg nicht geschafft, da das entscheidende Spiel gegen den FC Stern Feuerbach ( Sportvereinigung Feuerbach 1898 ) knapp mit 0 : 1 Toren
verloren ging.
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1922 - 1923
In diesem Jahr stellt sich endlich der sportliche Erfolg ein. Die 1. Mannschaft erspielte sich die Meisterschaft im 1. Bezirk und schaffte
damit den langersehnten Aufstieg in die Kreisliga. Auch die 2. Mannschaft beendete die Spielzeit als Erster, während die 3. und 4. Mannschaft
in ihren Gruppen jeweils den 2. Platz belegten.
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1923 - 1924
Das nächste Spieljahr sah den Club in der Kreisliga. Zwar konnte die oftmals ersatzgeschwächte Mannschaft einige schöner Erfloge erringen (
gegen VfB 1 : 1 und 1 : 2, gegen die Spielvereinigung Cannstatt 2 : 0 und 1 : 1 ), doch waren die Leistungen zu unbeständig, so daß am Ende
der Spielzeit nur der zweitletzte Platz belegt werden konnte.
Auf Grund des schlechten Abschneidens beschloß die damalige Vereinsführung, sich mit dem VfR Stuttgart zusammenzuschließen.
Die Einigung erfolgte am 14.06.1924 unter dem Namen
1. Stuttgarter Fußballverein 1896
Wer erhofft hatte, daß sich mit dem Zusammenschluß auch die sportlichen Erfolge einstellen würden, sah sich getäuscht. Zum Erhalt der
Kreisliga wurden dem Verein in Form von Qualifikationsspielen eine schwere Bewährungsprobe auferlegt. Das erste Spiel wurde zwar gegen
Unterkochen glatt mit 3 : 0 gewonnen, da aber auch Viktoria Untertürkheim ihr Spiel gewann, war ein Entscheidungsspiel zum Klassenerhalt
erforderlich. Das Spiel selbst ging mit 4 : 2 Toren verloren und so mußten wir in den bitteren Apfel beißen und den Abstieg in die A-Klasse
antreten.
Ganz ohne Erfolg wurde die Spielzeit aber nicht abgeschlossen. In den folgenden Pokalspielen zeigte die Mannschaft ihr "wahres" Können. Im
entscheidenden Spiel gegen unseren Nachbarn Gablenberg gelang zwar ein 6 : 1 Erfolg, doch wurde der Verein nicht als Pokalmeister anerkannt,
da angeblich bei einer Spielerlaubnis für einen Kameraden ein Irrtum vorgelegen haben soll. Dagegen konnte die AH-Mannschaft, sowie die
A-Jugend die Meisterschaft ihres Bezirkes erringen.
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1924 - 1926
Mit Zähigkeit und trotz mancher Rückschläge wurde das Ziel angestrebt, den Wiederaufstieg zu erreichen. Wie schon so oft, konnte aber auch
im Spieljahr 1925-1926 dieser Wunsch nicht verwirklicht werden, denn die Mannschaft belegte "nur" den 2. Platz.
Zu sagen wäre noch, daß der Verein gezwungen war, seinen Platz anläßlich der landwirtschaftlichen Ausstellung ein 3/4 Jahr lang der Stadt zu
überlassen.
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1926 - 1929
Während dieser Zeit wurde der Verein von seinem schweren Schlag heimgesucht. Wegen Kanalisationsarbeiten entzog die Stadt den mit soviel
Liebe und Opfern ausgebauten Platz auf dem Cannstatter Wasen. Der Platzverlust brachte es mit sich, daß wie wieder einmal nach Degerloch
umziehen mußten.
Nur durch das Entgegenkommen der Stuttgarter Sportfreunde und der Stuttgarter Kickers, auf deren Plätzen wir spielen durften, war es möglich
den Spielbetrieb überhaupt aufrecht zu erhalten. Als zwangsläufige Folge des Umzugs stellte sich eine größere Spielerabwanderung ein, so daß
wir zeitweise nur noch mit einer Mannschaft am Spielbetrieb teilnehmen konnten. Unter diesen Umständen gab man sich bezüglich der
spielerischen Erfolge keinen Illusionen hin. Zur allgemeinen Überraschung erkämpfte sich die Mannschaft einen beachtenswerten Mittelplatz in
der A-Klasse.
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1929 - 1933
Das Bemühen des Vereins in dieser Zeit war es, wieder in den Besitz eines eigenen Platzes zu gelangen. Ende 1929 konnte ein erster Erfolg
verbucht und der neue Platz auf der Waldebene inoffiziell übernommen werden. Endlich, nach mühevoller Arbeit war es dann soweit, daß der
Platz im Sommer des Jahres 1930 offiziell mit einem Spiel gegen die Spielvereinigung Cannstatt eingeweiht werden konnte. Durch ein Darlehen,
sowie Spenden von Mitgliedern, gelang es dem Verein sogar, ein Clubhaus - es handelte sich dabei um eine Baracke des Schwimmclubs Cannstatt -
zu erwerben, so daß auch die Kamaradschaft und die Geselligkeit im Verein wieder groß geschrieben werden konnte. In die Freunde fiel
allerdings ein kleiner Wehmutstropfen, denn die Platzanlage mußte zunächst noch mit der Spielvereinigung Stuttgart-Ost geteilt werden. Die
Übernahme des neuen Platzes brachte insofern einen Erfolg, als nicht nur die Kamaraden, die nach dem Platzverlust den Verein verlassen
hatten, wieder zurückkehrten, sondern auch Spieler aus anderen Vereinen zu uns stießen. Wer dadurch einen spielerischen Aufschwung erwartet
hatte, wurde enttäuscht. In den Verbandsspielen konnte zwar laufend ein Platz in der Spitzengruppe belegt werden, das große Ziel aber,
nämlich die Erringung der Meisterschaft, blieb dem Verein auch während dieser Zeit versagt.
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1933 - 1944
Bedingt durch die politischen Ereignisse wurden im Jahre 1933 die Arbeitersportvereine aufgelöst. Die betroffenen Vereine versuchten das
Verbot zu umgehen, indem sie Firmen- und sogenannte Stammtischmannschaften bildeten. Diese Mannschaften durften allerdings nur spielen, wenn
sie nachweisen konnten, daß ihnen ein Sportplatz zur Verfügung stand. Die Mannschaften waren also gezwungen, sich einem Verein anzuschließen.
Auf Grund dieser Tatsache schloß sich eine solche "Stammtischmannschaft" - der FC Maier - unserem Verein an. Tatsächlich war es aber so, daß
der FC Maier einen Verein im Verein darstellte, obwohl sich einige Kamaraden für unsere 1. Mannschaft zur Verfügung stellten. Auf die Dauer
erwies sich dieser Zustand als untragbar. Deshalb wurde, besonders von Seiten der 96er, auf eine Verschmelzung hingearbeite, die dann auch im
Jahre 1935 vollzogen wurde. Sportlich wirkte sich diese Fusion so aus, daß in den Verbandsspielen der 2. Tabellenplatz belegt werden konnte.
Außerdem gelang es der Mannschaft bei zwei Pokalturnieren den 1. Platz zu belegen. Im Jahre 1938 stieß wieder eine Firmenmannschaft zu
unserem Verein. Es handelte sich dabei um die "Markthalle". Dies stellte für den Verein sowohl in spielerischer, wie in materieller Hinsicht
einen Gewinn dar, denn die "Markthalle" brachte einige Leute mit, die in der Lage waren, den Verein auch finanziell zu unterstützen. Auf
diese Weise kamen wir immerhin zu einem Duschraum und zu einer Platzbeleuchtung. Sportlich wirkte sich der Zusammenschluß so aus, daß im Jahre 1939 endlich das langersehnte Ziel erreicht wurde, nämlich die Erringung der Staffelmeisterschaft der Kreisklasse . Allerdings brachte
uns dieser Erfolg außer dem Diplom nichts ein, denn die Klassen wurden wieder einmal neu eingeteilt. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte war es - Dank der Unterstützung einiger Kamaraden - möglich, einen Trainer zu verpflichten.
Die Aufwärtsbewegung hielt bis zum Ausbrauch des 2. Weltkrieges an. Mit Beginn desselben wurde der Verein wiederum hart betroffen. Die
jüngeren Kamaraden waren, wie bei Ausbruch des 1. Krieges, wieder bei den Ersten, die eingezogen wurden. Wenn dennoch ein Spielbetrieb bis
1944 aufrechterhalten werden konnte, so war das ein Verdienst der älteren Kamaraden, die in die entstandenen Lücken einsprangen. Ja, die
zwangsläufig erfolgte Mischung zwischen Jung und Alt bewährt sich großartig, denn im Jahre 1942 konnte diese Mannschaft wieder die
Staffelmeisterschaft erringen. Bei den darauffolgenden Aufstiegsspielen spitzte sich die Entscheidung auf das Spiel zwischen unserer
Mannschaft und Reipo Stuttgart zu. Da die Reipo vor diesem Spiel mit einem Punkt vor uns lag, mußten wir das Spiel unbedingt gewinnen,
während dem Gegner ein Unentschieden genügte. Das Spiel ging zwar mit 2 : 1 Toren verloren, doch stellte sich heraus, daß Reipo nicht
spielberechtigte, auswärtige Spieler eingesetzt hatte. Der daraufhin eingelegte Protest wurde mit einem, zumindest eigenartigen, Urteil
bereinigt. Als Aufsteiger wurden festgelegt: unser Verein, Reipo Stuttgart und der PSV Stuttgart.
In der Bezirksklasse konnte unsere Mannschaft zunächst schöne Erfolge erzielen. Bedingt durch die dauernden Einberufungen zum Wehrdienst
blieben Rückschläge jedoch nicht aus, denn schließlich verfügten wir als kleiner Verein nicht über das Spielerreservoir, um die entstandenen
Lücken imm vollwertig ausfüllen zu können. Dennoch konnte die Bezirksklasse erhalten werden. Trotz mancher Schwierigkeiten während dieser
Jahre - der Platz wurde mit Schlacken bestreut, um für generische Flugzeuge die Orientierung zu erschweren - konnte der Spielbetrieb bis zum
Jahre 1944 aufrechterhalten werden. Aber das sich schon überall abzeichnende "Dicke Ende" verschonte auch unseren Verein nicht.
Ende 1944 wurde die Flak auf unserem Platz stationiert und damit war es dann auch entgültig aus mit Fußballspielen. Hinzu kam, daß die
Kantine - sie diente in dieser Zeit als Pferdestall - so beschädigt wurde, daß schon damals an eine Wiederverwendung nicht mehr gedacht
werden konnte. Damit endet wiederum ein Abschnitt in der Geschichte unseres Vereins, der zwar nicht die sportlichen Erfolge der Anfangsjahre
brachte, aber doch nach Überwindung der verschiedensten Kriesenzeiten mit der Stabilisierung des Vereinslebens einen wesentlichen Erfolg zu
verzeichnen hatte.
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1945
Kurz nach Kriegsende fanden sich in Stuttgart bereits wieder Sportkameraden zusammen, um von Neuem zu beginnen. Das war insbesondere schon
deshalb ein wagemutiges Unternehmen, als zu dieser Zeit ein Versammlungsverbot der damaligen Militärregierung bestand, nach dessen
Bestimmungen schon das Beieinandersein von mehr als vier bis fünf Personen als ein Vergehen gegen die bestehenden Bestimmungen betrachtet
wurde. Dennoch wurden in Stuttgart schon wieder Spiele ausgetragen, an denen sich Spieler der verschiedensten Vereine beteiligten. Dabei
waren auch Mitglieder unseres Vereins - und zwar an maßgeblicher Stelle - mitbeteiligt. Äußerst verdient machte sich dabei Karl Röhrle, dem
es durch unermüdliches Bemühen gelang, frühere Mitglieder "aufzustöbern". So kam es bereits im Juli 1945 wieder zu einer Versammlung in
unserem Vereinslokal "Zur Rheinpfalz", an der immerhin 20 bis 25 Mitglieder teilnahmen.
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1946
Im April 1946 war es dann soweit. Im Versammlungslokal der Gaststätte "Zur unteren Stadt" fanden sich 70 bis 80 Mitglieder zur ersten
Hauptversammlung der Nachkriegszeit ein . Was den Spielbetrieb anbetrifft, so wurden zunächst nur Privatspiele ausgetragen, in denen u.a.
gegen Giebel mit 8 : 1 und Sielmingen mit 2 : 1 gewonnen wurde. Wie schon erwähnt, war an die Wiederbenutzung der alten Kantine nicht mehr zu
denken. Einige Kameraden, die davon Wind bekommen hatten, daß evtl. eine amerikanische Baracke zu bekommen wäre, gingen der Sache nach und
erhielten schließlich den Zuspruch. Kurz nach der Fertigstellung erfolgte eine Besichtigung des damaligen amerikanischen Sportoffiziers, die
zur Folge hatte, daß uns die Baracke kostenlos überlassen wurde.
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1947
Es wurde erstmals wieder eine offizielle Verbandsrunde durchgeführt. Nach Meinung der maßgeblichen Kameraden war unser Verein anscheinend
nicht in der Lage, eine Mannschaft zu stellen, die mit Erfolg in der zuletzt innegehabten Bezirksklasse hätte bestehen können. Man ließ sich
daher freiwillig in die damalige A-Klasse einstufen, in der nach Abschluß der Runde ein guter Mittelplatz belegt wurde.
Als Positivum ist in diesem Jahr noch zu verzeichnen, daß die Umkleideräume, sowie der Duschraum wieder instandgesetzt wurden, so daß, was
die Platzverhältnisse anbetrifft, wirklich wieder alles in Ordnung war.
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1948
Am Spielbetrieb beteiligten sich in diesem Jahr drei aktive Mannschaften, sowie die AH-Mannschaft. Hierbei machte sich die in den Vorjahren
geleistete Jugendarbeit bezahlt. Wenn auch die Verjüngung der Mannschaft verständlicherweise eine gewisse Anlaufzeit nötig war, konnten
dennoch schöne Erfolge erzielt werden. Da aber auch die Niederlagen nicht ausblieben, wurde am Ende der Verbandsrunde einmal mehr nur ein
Mittelplatz belegt. Im gleichen Jahr wurde mit dem Bau einer Wohnung anschließend an die Kantine begonnen.
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1949
Der Verein hatte es sich zum Ziele gesetzt, in diesem Jahr den langersehnten Wiederaufstieg zu schaffen. Wenn dann am Ende der Spielzeit
auch nur der 2. Tabellenplatz belegt werden konnten, so war es zweifellos ein schöner Erfolg für unsere junge Mannschaft
Daß bei den "96ern" in all den Jahren die Jugendarbeit nicht vernachlässigt wurde, zeigt sich darin, daß die damalige A-Jugend bei den
Verbandsspielen den Gruppensieg erringen konnte.
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1950
Dem Spieljahr 1950 ging eine Neueinteilung der Gruppen voraus. Spielerisch gesehen wurde es alles in allem ein recht erfolgreiches Jahr für
den Verein und Ergebnisse wie 9 : 0 gegen Plieningen und 7 : 0 gegen Stuttgart-Ost können diese Tatsache nur unterstreichen. Die schönsten
Erfolge wurden aber zweifellos bei den Polkalspielen erzielt. Die Mannschaft konnte sich bis ins Endspiel durchkämpfen und dabei den alten
Rivalen SV Prag Stuttgart mit 3 : 1 Toren besiegen. Dieser Pokalsieg sicherte uns die Teilnahmeberechtigung an den Aufstiegsspielen, an denen
gegen Nufringen mit 4 : 2 und Oberurbach mit 8 : 2 gewonnen werden konnte. Unser Endspielpartner der SV Prag Stuttgart war dagegen nicht zu
bezwingen. Gegen ihn mußten wir uns mit einem 2 : 2 begnügen und das Rückspiel ging sogar verloren. Leider brachten uns diese spielerischen
Erfolge nicht den Aufstieg in die Bezirksklasse ein, denn wieder einmal wurde eine Neueinteilung der Klassen vorgenommen. Unser Verein wurde
in die A-Klasse eingestuft, die sich aus Vereinen zusammensetzte, die am Schluß der Saison in der 2. Tabellenhälfte der Bezirksklasse bzw. in
der 1. Hälfte in der A-Klasse standen. Also Aufstieg oder nicht, der Name der Spielklasse blieb derselbe.
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1951
Nach Abschluß stand unsere Mannschaft im November 1951 mit einem Punktverhältnis von 15 : 1 bei 33 : 11 Toren an der Spitze der Gruppe.
Auch in den weiteren Spielen reihte die Mannschaft Erfolg an Erfolg. Als schon alle an den sicheren Aufstieg glaubten, leistete sich die
Mannschaft zwei böse Schnitzer, die letzten Endes auch den Gruppensieg kosten sollten. Ausgerechnet gegen die SG Stuttgart-West wurde mit 1 :
3 Toren verloren und auch vom schärfsten Konkurrenten um die Meisterschaft, dem TSV Zuffenhausen, ließ man sich auf eigenem Platz mit 2 : 4
überraschen. Der Meisterschaftstraum war also ausgeträumt und dennoch der 2. Platz als schöner und verdienter Erfolg angesehen werden.
In den Pokalspielen konnte sich die Mannschaft durch einen 3 : 2 Erfolg über den SV Möhringen ins Pokalendspiel durchkämpfen. Gegner war
dieses mal Polonnia Möhringen. Das Spiel ging überraschend mit 2 : 5 Toren verloren. Doch hatten wir Glück, denn bei Polonnia handelte es
sich um eine ausländische Wachmannschaft, deren Spieler plötzlich nach Frankreich abkommandiert wurden, wodurch unsere Mannschaft an die
Stelle von Polonnia als Pokalsieger rückte.
In den Aufstiegsspielen, die wir als Nachfolger des Pokalsiegers mit zu bestreiten hatten, war die bisher so erfolgreiche Mannschaft bis zum
letzen Spiel auf dem 2. Tabellenplatz. Aber dann ging es nach Dagersheim und hier hatten wir, wie schon so oft, großes Pech. Das Spiel wurde
nach einer 1 : 0-Führung noch in den letzen Minuten verloren und damit war der Traum vom Aufstieg einmal mehr zu Ende.
Hinter den schönen Erfolgen der 1. Mannschaft wollte auch die Jugendabteilung nicht zurückstehen. Wieder einmal war die A-Jugend das
Aushängeschild, denn nach Abschluß der Verbandsspiele belegte sie den 1. Platz in ihrer Gruppe.
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1952
Die Verbandsrunde im Spieljahr 1952/1953 begann wenig verheißungsvoll. Nach Abschluß der Vorrunde belegte unsere Mannschaft den 9. Platz. In
der Rückrunde waren wir dann etwas erfolgreicher und konnten so zum Schluß wieder einen Mittelplatz belegen.
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1953 - 1954
Durch eine erneute Änderung der Gruppeneinteilung brachte uns das Spieljahr 1953/1954 womöglich noch stärkere Gruppe als im vergangenen
Jahr. Nach zuvor recht schönenPrivatspilerfolgen - u. a. wurde gegen Mühlacker ( 2. Amateurliga ) mit 7 : 2 gewonnen - machte sich der Verein
für die Verbandsrunde Hoffnungen auf ein erfolgreiches Abschneiden der sehr jungen Mannschaft. Bestätigt wurde dies durch einen Sieg bei
einem Pokalturnier des VfL Waiblingen. Wie schon so oft, erwies sich das Bild als trügerisch. Am Ende der Saison belegten wir in unserer
Gruppe nur den zweitletzten Tabellenplatz und waren so gezwungen, Qualifikationsspiele gegen den Abstieg auszutragen. Diese Spiele führten
uns mit den Vereinen Allianz und Großaspach zusammen. Von diesen Mannschaften mußte eine absteigen. Bei den Entscheidungsspielen gewann
unsere Mannschaft je ein Spiel gegen Allianz und Großaspach; da aber Großaspach beide Begegnungen gegen Allianz verloren hatte, mußten sie in
den sauren Apfel des Abstiegs beißen.
Zum Abschluß der Spielzeit gewannen wir wieder einmal ein Pokalturnier, diesmal beim SV Eltingen. Erfreuliches gab es im Spieljahr 1953/1954
von der Jugendabteilung zu berichten. Die C-Jugend errang ungeschlagen den Gruppensieg. An Ostern 1954 wurde ein C-Jugend- Turnier
durchgeführt, an dem u.a. Mannschaften wie Südstern Singen, FC Konstanz I un II, sowie der TSV Nordheim teilnahmen. Die Veranstaltung war ein
großer Erfolg. Unsere Mannschaft übertraf sich selbst und wurde punktgleich mit Südstern Singen 1. Sieger.
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1955
In den Verbandsspielen des Jahres 1955/1956 entwickelte unsere Mannschaft ein Pech, wie es wohl noch zu keiner Zeit während einer Saison zu
verzeichnen war. Mit nur zwei Siegen und bei drei unentschiedenen Spielen wurde am Ende, zusammen mit der SKG Botnang, nur der letzte Platz
belegt. Dabei gingen vor allem in der Rückrunde fast alle Spiele nur mit einem Tor Differenz verloren. So mußte zum Schluß gegen die
punktgleiche SKG Botnang ein Entscheidungsspiel um den Verbleib in der A-Klasse ausgetragen werden, daß auf dem Germania-Platz in Degerloch
stattfand. Nach Ende der regulären Spielzeit stand das Spiel 1 : 1. In der notwendig gewordenen Verlängerung schraubte unsere Mannschaft das
Ergebnis innerhalb von fünf Minuten auf 4 : 1. Dadurch sorglos geworden, mußten in den letzten Minuten noch zwei Tore hingenommen werden.
Immerhin sicherte uns das 4 : 3 für ein weiteres Jahr die A-Klasse.
Kurz nach dem Entscheidungsspiel bekamen wir ein günstiges Angebot zur Teilnahme an einem Turnier in Barcelona. Wenn auch in spielerischer
Hinsicht nichts zu gewinnen war - die Mannschaft verlor gegen den Universitäts-Sportclub Barcelona mit 3 : 0, gegen die Amateurmannschaft des
FC Barcelona mit 7 : 1 und gegen La Espanã Industrial mit 5 : 1 recht deutlich - so waren die Tage für jeden Teilnehmer ein unvergeßliches
Erlebnis, nicht zuletzt durch die ausgezeichnete Gastfreundschaft unserer Gastgeber.
Die A-Jugend fuhr über Ostern nach Bern und nahm dort kameradschaftliche Beziehungen mit den Vereinen FC Viktoria Bern und FC Köniz auf, die
dann an Pfingsten mit Rückspielen auf unserem Platz fortgesetzt wurden.
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1956
Mit Stolz blickte der Verein in diesem Jahr auf sein 60-jähriges Bestehen zurück. Neben den vielen sportlichen Veranstaltungen - die in den
Jubiläumsspielen gegen unseren Nachbarn SV Gablenberg und gegen die Sportfreunde Esslingen ihren Höhepunkt hatten - fand noch eine
Jubiläumsveranstaltung im "Straßenbahner-Waldheim" statt. Diese war ein großer Erfolg und es zeigte sich, daß bei den "96ern" auch die
Geselligkeit einen festen Platz im Vereinsleben einnahm.
Leider erfüllten sich die sportlichen Erwartungen im Jubiläumsjahr nicht. erst in den letzten Spielen sicherte sich die Mannschaft durch
eine Energieleistung für ein weiteres Jahr die A-Klasse.
Die Jugendabteilung veranstaltete ihr schon traditionelles Jugendturnier. Unsere B-Jugend trug durch die Erringung des 1. Platzes viel zum
Gelingen dieser Veranstaltung bei.
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1957
Nach anfänglich schönen Erfolgen in den Privatspielen ging man mit einigem Optimismus in die Verbandsrunde. Doch wieder einmal kam es ganz
anders. Zahlreiche Verletzungen - und was nicht verschwiegen werden sollte, auch einige Platzverweise - ließen Hoffnungen bald sinken, und am
Ende der Spielzeit war man froh, einen Mittelplatz erreicht zu haben.
Erfreuliches gab es von der Jugendabteilung zu berichten. Die C-Jugend belegte nach Abschluß der Spielrunde den 1. Platz in der Gruppe,
schied aber auch schon im ersten Spiel um die Stadtmeisterschaft aus. Zusammen mit der A-Jugend war sie über Ostern in Bern zu Gast, was
wiederum für alle Teilnehmer ein unvergeßliches Erlebnis darstellte.
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1958
Das Spieljahr 1958/1959 stand unter einem unglücklichen Stern. Differenzen zwischen dem Spielausschuß und den Spielern führten dazu, daß
noch während den Spielen ein neuer Spielauschuß geählt werden mußte. Hinzu kam wieder einmal ein unglaubliches Verletzungspech. So war es
nicht verwunderlich, daß die Mannschaft am Ende der Spielzeit nur den letzten Tabellenplatz in der A-Klasse belegen konnte und damit
verbunden, den bitteren Gang in die B-Klasse antreten mußte.
Die Jugendabteilung stattet über Pfingsten der A-Jugend des FC Viktoria Bern den fälligen Gegenbesuch ab. Außerdem erspielte sich unsere
A-jugend den 1. Platz bei einem Turnier der Spvgg. Stuttgart-Ost.
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1959
Mit großem Optimismus und guten Willen ging es in die neue Spielzeit. Wer geglaubt hatte, daß der Wiederaufstieg nur eine Formsache sei,
wurde bald eines Besseren belehrt. Nach Abschluß der Vorrunde belegte die Mannschaft einen Platz in der Spitzengruppe und konnte sich noch
berechtigte Hoffnungen auf den 1. Platz machen. Aber eine unerwartete Auswärtsschwäche während der Rückrunde warf sie weit zurück, so daß am
Ende nur ein enttäuschender 8. Platz erreicht wurde.
Was der 1. Mannschaft versagt blieb - nämlich die Erringung der Meisterschaft - gelang der Reserve. Ungeschlagen mit einem Punktverhältnis
von 46 : 2 bei 136 : 29 Toren, beendeten sie die Spielzeit und wurde somit Meister ihrer Gruppe.
Die A-Jugend spielte erstmals in der damaligen Sonderstaffel in der der VfB und die Stuttgarter Kickers zu den Gegnern zählten. Wenn auch
"nur" ein 9. Platz erspielt werden konnte, so war es doch ein schöner Erfolg für diese junge Mannschaft.
Ein Höhepunkt im Vereinsleben stellte wohl die Einweihung unseres neuen Vereinsheimes auf der "Ebene" dar. Mit Stolz konnte am 20. November
1959 - nach nur siebenmonatiger Bauzeit - das neue Heim seiner Bestimmung übergeben werden. An die Stelle der alten amerikanischen Baracke
trat ein modernes Vereinsheim und wurde so zu neuen Heimat der "96er".
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1960
Wenig verheißungsvoll verlief der Start in die Spielzeit 1960/1961. Nach Beendigung der Vorrunde lag die 1. Mannschaft mit einem Rückstand
von vier Punkten auf den Drittletzten am Ende der Tabelle. In der Rückrunde konnte Punkt für Punkt aufgeholt werden, so daß das letzte Spiel
auf dem Allianz-Platz über den Abstieg entscheiden mußte. Wie schon des öfteren war unsere Mannschaft vom Pech verfolgt. Trotz einer 1 :
0-Führung ging das Spiel noch mit 1 : 4 Toren verloren. Wie stark in diesem Spiel die Nerven der einzelnen Spieler strapaziert waren, geht
daraus hervor, daß wir beim Stande von 1 : 0 einen Elfmeter nicht verwandeln konnten. Da zugleich unser schärfster Widersacher, der
Turnerbund Stuttgart, sein Spiel gewann, mußte unsere Mannschaft den bitteren Weg in die C-Klasse antreten.
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1961/1962
Mit einer guten Mischung von altbewährten und jungen Spielern konnte die Spielzeit 1961/1962 sehr erfolgreich abgeschlossen werden.
Die 1. Mannschaft wurde, mit nur einer Niederlage behaftet, überlegen Meister ihrer Staffel und schaffte somit auf Anhieb den Wiederaufstieg
in die B-Klasse. Auch die 2. Mannschaft zeigte sich ihren Gegnern weit überlegen und erspielte sich ebenfalls die Meisterschaftin ihrer
Gruppe.
Bei einem Pokaltunier des TV Zuffenhausen belegte die 1. Mannschaft den 1. Platz.
Zum Abschluß dieser meisterhaften Saison erlebten die Aktiven eine schöne Reise nach Ohlsdorf ( Oberösterreich ).
Die Jugendabteilung meldet ebenfalls eine Meisterschaft, und zwar wurde die C-Jugend Staffelmeister.
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1962
Als Aufsteiger spielte die Mannschaft in der B-Klasse gleich eine gute Rolle und erreichte nach Abschluß der Vorrunde den 2. Tabellenplatz.
Mit berechtigten Hoffnungen ging es deshalb in die Rückrunde. Doch ging das entscheidende Spiel gegen die SKG Botnang auf eigenem Platz mit 2
: 4 Toren verloren, so daß am Ende der Spielzeit nur der 3. Platz erreicht wurde.
Über Pfingsten fuhren die aktiven Mannschaften für zweieinhalb Tage nach Willgotheim im Elsaß.
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1963
Wieder mischte die Mannschaft in der vorderen Hälfte der B-Klasse mit und erreichte nach Abschluß der Saison den 4. Tabellenplatz. Wenn es
auch in diesem Jahr nicht mit dem Aufstieg in die A-Klasse klappte, so konnten wir doch mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein.
Erfreuliches gab es wieder einmal von der Jugendabteilung zu berichten. Die D-Jugend errang mit einem Punktverhältnis von 25 : 3 bei 36 : 2
Toren die Staffelmeisterschaft. Leider mußten die Jüngsten schon im ersten Spiel um die Stadtmeisterschaft gegen den VfB antreten. Nach
heftigem Widerstand ging das Spiel mit 1 : 2 verloren.
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1964
Verletzungen und Einberufungen zum Wehrdienst während der Spielsaison führten dazu, daß auch in diesem Jahr - nach Abschluß der Verbandsspiele - nur ein Mittelplatz belegt werden konnte.
Mit einem Freundschaftsspiel gegen die SKG Botnang nahm der Verein seine neue Flutlichtanlage in Betrieb. Der Aufbau der Anlage erfolgte in freiwilligen Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder, was wieder einmal zeigte, daß die "96er" nicht nur auf dem Spielfeld ihren Mann stellten.
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1965
Im Spieljahr 1965/1966 erreichte die 1. Mannschaft den 7. Tabellenplatz unter zwölf Vereinen.
Das Hauptanliegen des Vereins war es, in diesem Jahr die Neugestaltung des Sportplatzes durchzuführen. Nach sehr langen und zähen Verhandlungen mit der Stadt konnte das Vorhaben verwirklicht werden. Anläßlich des "1. Ebene-Tuniers" wurde der Platz seiner Bestimmung übergeben.
Bei der ordentlichen Hauptversammlung wurde der Antrag auf Gründung einer Gymnastikabteilung für Frauen für gut geheißen und schon anch kurzer Zeit zählte diese Abteilung 53 Frauen.
Das Aushängeschild des Vereins war wieder einmal die Jugendabteilung. Als Erfolg konnte dieses Mal die Staffelmeisterschaft durch die C-Jugend verzeichnet werden.
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1966
Verheißungsvoll verlief im 70. Jubiläumsjahr der Start in die Saison. Nach Beendigung der Vorrunde befand sich die Mannschaft in der engeren Spitzengruppe. Durch Verletzungen einiger Stammspieler während der Rückrunde, fiel die Mannschaft stark zurück und belegte am Ende den 6. Tabellenplatz.
Anläßlich des 70. Geburtstages veranstaltete der Verein vom 17. - 24. Juni 1966 eine Sport-Werbewoche, in deren Rahmen ein Jubiläumsturnier ("2. Ebene-Turnier") durchgeführt wurde. Mittel- und Höhepunkt war das Festspiel zwischen unserer 1. Mannschaft und dem Stuttgarter SC, das mit einem torlosen Unentschieden endete.
Den Abschluß der Festlichkeiten bildete am 2. Juni 1966 ein Jubiläumsabend in der Raichberg-Mittelschule mit großem Festprogramm.
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1967
Wenn auch in den Verbandspielen nur ein Mittelplatz erspielt werden konnte, verzeichnete die Mannschaft in ihren Pokalspielen einen schönen Erfolg.
Durch Siege über Korb, Uhlbach und Rot-Weiß-Stuttgart drang die Mannschaft bis ins Endspiel vor. Gegner war hier der SV Sillenbuch. Nach einem ausgeglichenen Spiel gelang es unserem Gegner erst gegen Ende der Spielzeit, das Spiel mit 3 : 3 für sich zu entscheiden.
Zum Abschluß der Spielzeit wurde die 1. Mannschaft erster Sieger eines Pokalturniers in Wernau.
Daß auch die Jungendarbeit in diesem Jahr nicht vernachlässigt wurde, zeigte die erneute Erringung der Staffelmeisterschaft der C-Jugend.
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1968
Wieder reichte es über einen Mittelplatz in der B-Klasse nicht hinaus. Bedingt durch einige Spielerabgänge während der Spielrunde kam die Mannschaft vorübergehend in arge Nöte. Dank des vorbildlichen Einsatzes der restlichen Kameraden konnte jedoch die Krise überwunden werden. Zu erwähnen wäre noch, daß die Mannschaft beim "3. Ebene-Turnier" gegen spielstarke A-Klassenmannschaften einen 3. Platz erkämpfte.
Über die Pfingstfeiertage fuhren die Aktiven zu Freundschaftsspielen für drei Tage nach Vöcklabruck in Oberöstereich.
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1969 - 1970
In dieser Zeit war es der 10. Tabellenplatz, den unsere Mannschaft am Saisonende belegte.
Glanzstück des Vereins war in dieser Zeit die A-Jugend. Nach Beendigung ihrer Gruppenspiele belegte sie mit einem Punktverhältnis von 40 : 4 den 1.Platz. In den folgenden Spielen drang sie nach zwei Siegen und einem Freilos bis ins Endspiel um die Bezirksmeisterschaft vor, in dem der VfL Winterbach der Gegner war.
Nach einem technisch wie kämpferisch hervorragenden Spiel verließ die Mannschaft als 5 : 1-Sieger den Platz und konnte aus den Händen des Bezirksjugendleiters den Wanderpokal für den Bezirkssieger in Empfang nehmen.
Ein wahrlich stolzer Erfolg für unseren Verein, besonders für die Jugendabteilung.
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1971 - 1972
Nachdem die Mannschaft in die Kreisliga B abgestiegen war, zeigte sich der Einsatzwille der Spieler. Mit Mut, Willensstärke und Kampfgeist schaffte dieses Team gleich wieder den Aufstieg. An diesem Erfolg waren folgende Spieler maßgeblich beteiligt: Hauser, Wörner, Fischle, Plötz, Runge, Hosch R., Gerber, Teufel, Volz, Büttner, Nord. Die Reserve-Mannschaft ( 2. Mannschaft ) konnte mit einem guten Mittelplatz die Saison beenden.
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1972 - 1973
Die Motivation der 1. Mannschaft schien ungebrochen zu sein. Der Wille zum Sieg trieb das Team an, am Ende der Saison wurde dies mit dem 2.Tabellenplatz belohnt.
Unsere 2. Mannschaft schaffte es leider nicht , sich in den oberen Tabellenbereich zu spielen. Die Saison wurde mit einem mittleren Tabellenplatz beschlossen.
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1973 - 1974
In dieser Saison sollte sich der gewünschte Aufstieg erfüllen. Man spielte immer im oberen Tabellendrittel mit, doch leider genügten die gezeigten Leistunden nicht ganz und so mußte man sich auch in dieser Saison mit dem 2. Tabellenplatz begnügen, der dennoch - wie auch im Vorjahr - eine hervorragende Leitung darstellte.
Die 2. Mannschaft schlug in ihren Leistungen ab. Der Kampfgeist schien gebrochen zu sein und so belegte die Reserve nur den 10. Platz.
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1974 - 1975
Die dritte Saison in der Kreisliga A brachte etliche Schwierigkeiten mit sich. Es gingen Spiele verloren, die man noch in der letzten Saison überlegen gewonnen hatte.
Den Abstieg hatte die Mannschaft zwar nicht vor Augen, aber die Leistungen der Spieler brachte diese auch nicht an die Spitze. Ein mittlerer Tabellenplatz konnte dennoch erreicht werden.
Die Reserve-Mannschaft hatte sich etwas erholt. Zwar schwächelte diese zeitweise noch in den Leistungen, jedoch konnte ebenfalls ein Mittelplatz in der Tabelle erspielt werden.
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